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Lebensraum Wüste – Tiere und Menschen des Nationalparks Wadi el Gemal

 

Als drittgrößter Nationalpark des Landes, circa eine Stunde von Marsa Alam entfernt, bietet der Nationalpark Wadi el Gemal Besuchern Einblicke in die artenreiche Flora und Fauna, die im Einklang mit den Ababda-Beduinen wächst und gedeiht. Seine einzigartigen Naturlandschaften sind das Zuhause von Tieren der Wüste, des Meeres und auch der Menschen. Um nachhaltigen Tourismus zu gewährleisten, arbeitet der Nationalpark eng mit dem direkt am Rande des Parks gelegenen Gorgonia Beach Resort und Non-profit-, Privat- wie Regierungsorganisationen zusammen.

Die Tiere des Meeres

Die Vielfalt des Nationalparks ist auf insgesamt 2000 Quadratkilometern zu Wasser ebenso beeindruckend wie an Land. Unter Tauchern gilt das Roten Meer als eines der schönsten Korallenriffparadiese der Erde – die Unterwasserwelt gleicht mit ihrer enormen Fischvielfalt einem türkisenen Flickenteppich. 104 verschiedene Fischarten schwärmen in den weit verzweigten Riffen, darunter Papageienfische, Kaninchenfische, Rotfeuerfische und Riffhaie. Zum anderen breitet sich unter Wasser eine, mit Meerespflanzen bewachsene Fläche von 7600 Hektar Grund aus. Sie schafft Lebensräume für die größeren Meeressäuger, wie Schildkröten, Dugongs und Delphine.

Tummelplatz für die Vögel der Welt

Vögel bilden die größte Gruppe im Nationalpark Wadi el Gemal: Rund 90 Arten von Vögeln lassen sich in seinen Weiten beobachten, davon circa 50 verschiedene Zugvögel. Das Gorgonia Beach Resort bietet den perfekten Ausgangspunkt die von dort in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag zu ihren Touren in den Nationalpark aufbrechen können. Leicht zu sehen sind beispielsweise die Steinlerche und Wüstenläuferlerche sowie das seltene Wellenflughuhn. Auch Falken, Adler und Geierarten ziehen ihre Kreise über den Weiten der Wüste.

Fruchtbare Wüstenlandschaft

Die sich über eine Fläche von 4.770 Quadratkilometern erstreckende Wüstenregion des Nationalparks offenbart seine erstaunliche Fruchtbarkeit in vielen Details: Essbare Wüstendatteln- und melonen wachsen zwischen prächtigen Sträuchern der Zilla Spinosa, Tamarinden, kleinen Gruppen von Akazienbäumen und Schilfrohr an den Küsten. Insgesamt rund 140 Pflanzenarten bieten Tieren und Menschen Schutz wie Nahrung. Besucher entdecken mit etwas Glück etwa Gazellen, nubische Steinböcke oder Rüppelfüchse zwischen den sandigen Dünen. Auch Reptilien fühlen sich in der Wüste des Nationalparks wohl. Während sich kleine Eidechsen in der glühenden Sonne aalen, lauern in verlassenen Nagetierbauten und Mauselöchern nachtaktive Sandrennnattern und Hornvipern.

Heimat der Ababda-Beduinen

Wadi el Gemal heißt übersetzt das „Tal der Kamele“ und die unerschütterlichen „Wüstenschiffe“ sind ganz zurecht Namensgeber. Kein Tier ist besser an die Bedingungen der Wüste angepasst und dient gleichzeitig als Reit- und Nutztier, wie das Kamel. Für die Ababda-Beduinen sind die Kamele deshalb mehr als nur tägliche Begleiter. Zwischen Quseir und Bir Shalateen siedeln Fischer, Hirten, Kamelzüchter und Ranger in den Weiten des Nationalparks im Einklang mit den Tieren und der Natur. Sowohl die Parkführung als auch das Gorgonia Beach Resort schätzen die tiefe Verbundenheit der Beduinen mit ihrer Wüstenheimat und unterstützen sie dabei. Nur ein paar Autominuten vom Resort entfernt, haben Gäste die Möglichkeit, die Gastfreundschaft der Beduinen in ihrem Dorf Qulaan kennenzulernen. Bei einem Becher traditionellen Ingwer-Kaffees schlendern Besucher über den kleinen Markt für Kunsthandwerk und erleben die altehrwürdigen Traditionen der Ababda, die sie bis heute bewahrt haben.

Gorgonia Beach Resort am Rande des Nationalparks

Das Eco-Resort Gorgonia Beach liegt am Rande des Parks in der Küstenregion. Mit seiner nachhaltigen Philosophie sensibilisiert das 5-Sterne-Resort Gäste für einen respektvollen Umgang mit der Natur, die sie umgibt. Dazu zählt Wadi el Gemal mit seiner Tier– und Pflanzenwelt ebenso wie das hauseigene Korallenriff mit Natural Pool. Im hoteleigenen Eco-Tourism-Center können sich Gäste umfassend informieren und bei Beach Clean Ups einen wertvollen Beitrag zum Schutz des Nationalparks leisten.

Posted by on 26. Februar 2019.

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Categories: Bilder, Urlaub & Reisen

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