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LEAD.TEC-Parksteuerung ist bereit für neue Netzanschlussrichtlinien VDE-AR-N 4105 und 4110

 

Regensburg, 23.04.2019 – Ab dem 27. April 2019 endet die Übergangsfrist zur Anwendung der Richtlinien TAB Mittel- und Niederspannung. Wer ab diesem Stichtag ein Netzanschlussbegehren für eine Photovoltaikanlage stellt, muss sich nun an den neuen Netzanschlussregeln orientieren. Ab sofort ist hierfür ein Komponentenzertifikat des EZA-Reglers erforderlich, da dieser die geforderten elektrischen Eigenschaften der Erzeugungsanlage maßgeblich beeinflusst.

Die Fernwirk- und Direktvermarktungsanbindung ParkControl verfügt für neu projektierte Anlagen über genau dieses erforderliche Komponentenzertifikat. Um die geforderten Einschwingzeiten unter 60 Sekunden zu halten, ergeben sich hier zukünftig strengere Anforderungen an die einzusetzenden Datenlogger bzw. Kommunikationsgateways bei Stringwechselrichterkonzepten und Datenübertragungsstrecken in der Anlage selbst. Über eine frühzeitige Projektierung der gesamten Fernwirktechnik ist sichergestellt, dass auch weiterhin ein müheloser Netzanschluss möglich ist.

„Nach wie vor ist ParkControl mit allen gängigen Industrieschnittstellen- und Protokollanbindungen ausgestattet, um eine Umsetzung der Unterschiedlichen Prozessdatenanforderung der einzelnen Netzbetreiber zu gewährleisten“, erklärt Marco Friedrich, Geschäftsführer der LEAD.TEC. „Zur Abstimmung der projektspezifischen Details arbeiten wir eng mit allen namhaften Zertifizierern zusammen und stellen durch eine lückenlose Dokumentation und kompetenten Support des Anlagenerrichters einen reibungslosen Ablauf von Anmeldung bis Netzanschluss sicher.“

VDE-AR-N 4105 betrifft kleine Anlagen mit einer Größe bis zu 135 kW und den Anschluss an das Niederspannungsnetz. VDE-AR-N 4110 betrifft Anlagen ab einer Größe von 135 kW bis kleiner 36 MW und den Anschluss an das Mittelspannungsnetz.

Die neuen Richtlinien erleichtern die Netzintegration dezentraler Energieerzeugungsanlagen und regeln unter anderem die Fähigkeiten von Photovoltaikanlagen zur Frequenzstützung, dem Überspannungsschutz, der Blindleistungsregelung zur statischen Spannungshaltung sowie die Schwarzstartfähigkeit großer Anlagen.

Hintergrund ist die EU-Verordnung (2016/631: Requirements for Generators (RFG)) zu den neuen und einheitlichen Netzanschlussrichtlinien für Stromerzeuger in Europa, die den länderübergreifenden Stromhandel vereinfachen soll.

Posted by on 23. April 2019.

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Categories: Bilder, Energie & Umwelt

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