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Last-Minute-Börse der Agentur wird zum Markt der Ausbildungsmöglichkeiten

 

s neuen Ausbildungsjahres eine Lehrstelle für das Ausbildungsjahr 2019 zu finden.
Knapp 240 freie Ausbildungsstellen sind bei der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald gemeldet. Die Last Minute Börse wird so zu einem Markt der Ausbildungsmöglichkeiten. ?Wir sind überzeugt, dass unsere Lehrstellenvermittler auch in diesem Jahr dem ein oder der anderen zu einer Ausbildung im Handwerk verhelfen werden?, so Claudia Orth, Geschäftsbereichsleiterin Berufliche Bildung der Handwerkskammer.
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Handwerk ist für interessierte Bewerberinnen und Bewerber so günstig wie seit langem nicht mehr. Die Chancen, hier langfristig Fuß fassen zu können, sind enorm. Bei guten Leistungen während der Ausbildung ist eine Übernahme nach dem Gesellenbrief so gut wie garantiert.
?Viele Unternehmen suchen noch händeringend zuverlässige und interessierte Auszubildende, die auch den steigenden Ansprüchen in der Berufsschule Herr werden. Gerade hier können Abiturientinnen und Abiturienten in den technischen Berufen punkten.?, merkt Claudia Orth an. Oftmals entpuppten sich auch die weniger trendig klingenden Berufe für die Auszubildenden als spannender als gedacht.  ?Wer heute Schornsteinfeger, Schilder- und Lichtreklamehersteller oder auch Bestattungsfachkraft wird hat gute Zukunftschancen?, so Orth.
Um suchende Betriebe und Bewerber jetzt schnell zusammen zu bringen, sollten Bewerber zum Start der Börse eine Bewerbungsmappe mit allen wichtigen Unterlagen mitbringen. Denn das Team aus dem Bereich ?Berufliche Bildung? bietet einen Bewerbungsunterlagencheck an, bei dem der Lebenslauf und das Anschreiben begutachtet und hilfreiche Tipps vergeben werden.
Als Besonderheit gibt es in diesem Jahr zwei Sonderthemen. Am 09. Juli wird in einem Workshop über ?Karriere im Handwerk? gesprochen und am 10. Juli wird in einem Workshop deutlich: ?Tschüss Studium ? Mein Karriereweg geht anders?.
Denn auch für Abiturienten und Studienaussteiger wird das Handwerk immer mehr eine Option. Die Vorzüge einer dualen Ausbildung mit direktem Draht zum Unternehmen bieten vielfältige Zusatzqualifikationen: Das Handwerk hat in verschiedenen Branchen spezielle Programm für junge Menschen mit Abitur geschaffen. Hier kann man oftmals während der Ausbildung bereits Teile der Meisterprüfung machen, oder sich im Bereich Management weiterbilden.
Steigende Zahlen bei den Studienabbrechern belegen, dass 30 Prozent von ihnen den Weg in eine duale Ausbildung finden. ?So mancher Studienabbrecher ist heute im Handwerk glücklich?, betont Orth. Wörtlich: ?Eine Karriere bis in die Chefetage oder die Gründung eines eigenen Unternehmens ist über viele Wege möglich. Vor allem sollen sich Abiturienten informieren, um die Berufspalette kennen zu lernen?. Claudia Orth appelliert an die Schulen und insbesondere die Gymnasien, ihr Konzept der Berufsorientierung noch einmal kritisch zu hinterfragen und auch die Vielfalt an Karrieremöglichkeiten im Handwerk mit einzubauen.
Wer sich jetzt bereits nach einer Lehrstelle für 2020 umschauen möchte, dem empfiehlt Claudia Orth, sich mit den beiden Mitarbeitern der Lehrstellenvermittlung der Handwerkskammer in Verbindung zu setzen und die Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer unter www.hwk-mannheim.de zu nutzen.

Posted by on 27. Juni 2019.

Categories: Bilder, Bildung & Beruf

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