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Lange genussvoll zubeißen können

Gehandicapte oder pflegebedürftige Menschen sind in besonderer Weise auf qualifiziertes Pflegepersonal angewiesen – auch beim Thema Mund- bzw. Zahnhygiene. Unabhängig vom Ausmaß der körperlichen oder geistigen Einschränkungen gilt, dass eine qualitativ unzureichende Ernährung oder Mundtrockenheit als Nebenwirkung not-wendiger Medizin der Mundgesundheit zusetzen kann. Damit steigen die Risiken für Karies, Zahnfleisch- und Mundschleimhauterkrankungen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Entzündungen im Mund über den Blutkreislauf im ganzen Körper verbreiten und so zu Auslösern u.a. von Erkrankungen des Herzes oder der Atemwege werden können.
Das A und O für gute Mundhygiene auch unter erschwerten Bedingungen ist und bleibt die gründliche Pflege von Zähnen, Zahnfleisch und Mundhöhle. „Dranbleiben“ ist für Ältere Menschen wichtig, weil Nachlässigkeiten im Vergleich zu jungen Menschen rascher Schädigungen nach sich ziehen. Ausgeschöpft werden sollten auch die zahlreichen Möglichkeiten der Mundhygiene: Vom regelmäßigen Putzen der Zähne, dem Einsatz von Zahnseide und Mundspülung bis hin zur Kontrolle durch einen Zahnarzt. Wenn Kraft oder Beweglichkeit fehlen, um diese Maßnahmen selbst durchzuführen, kann geeignetes Pflegepersonal unterstützen.
Tipps zur leichteren Mundhygiene für ältere Menschen, damit sie noch lange genussvoll zubeißen können:
• Einsatz einer Zahnbürste mit verstärktem Griff oder einer gut in der Hand liegenden elektrischen Zahnbürste
• Verwendung von vorgespannter Zahnseide
• Speichelfluss anregen durch Kaugummi kauen oder das Lutschen kleiner Eiswürfel
• Mundspülungen mit desinfizierender Wirkung
• Achten auf säurearme Ernährung

Posted by on 27. September 2018.

Categories: Vermischtes

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