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Landnutzung im Einklang mit Luchs und Wiesenotter / DBU und EuroNatur: \“Grünes Band Balkan\“ ist einer der Hotspots europäischer Artenvielfalt

Die veränderte Nutzung von Land und Meer hat
nach Angaben des Weltbiodiversitätsrates den größten Einfluss auf das
gegenwärtig dramatische Artensterben. \“Um dem entgegenzuwirken, ist
es vor allem in ländlich geprägten Regionen ausschlaggebend, die
Menschen vor Ort einzubinden\“, so Alexander Bonde, Generalsekretär
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), anlässlich des Tages der
biologischen Vielfalt am 22. Mai. Vorbildlich seien funktionierende
Dialogprozesse im ländlichen Raum, besonders solche mit
grenzüberschreitendem Charakter. Genau darum ging es bei einem von
der DBU fachlich und finanziell mit rund 125.000 Euro geförderten
Projekt entlang der ehemaligen südeuropäischen Ost-West-Grenze, dem
heutigen \“Grünen Band Balkan\“. Die dort seit Jahrzehnten aktive
Naturschutzstiftung EuroNatur hat innerhalb des Vorhabens mit
Partnern aus neun Ländern zu einem besseren Schutz der biologischen
Vielfalt beigetragen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
stabilisiert.

Den Menschen vor Ort die große Artenvielfalt \“vor Augen geführt\“

Das Projekt konzentrierte sich vor allem darauf, die lokale
Bevölkerung über die Naturschätze vor ihrer Haustür aufmerksam zu
machen und zu sensibilisieren. \“Wir können keinen Naturschutz an den
Menschen vorbei machen\“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von
EuroNatur. \“Der Erhalt der biologischen Vielfalt bei gleichzeitiger
nachhaltiger Entwicklung der Region ist uns ein wichtiges Anliegen.
Wir wollen Mensch und Natur miteinander verbinden.\“ Dafür brachte
EuroNatur Projektpartner, Regierungsvertreter und
zivilgesellschaftliche Interessengruppen aus neun verschiedenen
Staaten entlang des Grünen Bandes Balkan zusammen. Mit vielfältigen
Aktionen wie einem länderübergreifenden Fotowettbewerb oder den an
verschiedenen Grenzorten veranstalteten \“Green Belt Days\“ wurde ein
Bewusstsein für die Notwendigkeit von Zusammenarbeit geschaffen.
Schwaderer: \“Gleichzeitig wurde den Menschen vor Ort die große
Artenvielfalt der Region vor Augen geführt.\“ Ob Pflanzen, die nur
hier vorkommen, wie die Albanische Lilie oder bedrohte Tiere wie der
Balkanluchs oder die Wiesenotter – das Grüne Band Balkan sei einer
der Hotspots europäischer Biodiversität.

Weitere Informationen: http://ots.de/C9vOpa

Pressekontakt:
Franz-Georg Elpers
– Pressesprecher –
Kerstin Heemann
Jessica Bode

Kontakt DBU
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
0541|9633-521
0171|3812888
presse@dbu.de
www.dbu.de

Original-Content von: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 20. Mai 2019.

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