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Kunst, die Kraft schafft

 

Es gibt viel in unserem beruflichen und privaten Leben, was uns Kraft raubt. Stress durch unnötige Mehrarbeit, negative Nachrichten, Lärm, Aggressionen, sogar eine visuelle Umweltverschmutzung, die weder unseren Augen noch unserem Gehirn etwas Erholung gönnt.

Es hat sehr viel damit zu tun, womit wir uns beschäftigen, womit wir uns umgeben – Einrichtung, Literatur, Musik, Stimmen, auch mit Farben, Formen, mit Bildern, die uns in Büro-, Praxis-, Gastronomie, Hotels und Wohnräumen umgeben.

Was gibt Kraft, was baut auf, was liefert die Energie, die man für den Alltag braucht? Die Antworten darauf fallen sehr unterschiedlich aus: Der eine braucht das Meer, andere die Berge, der eine klassische Musik, der andere Heavy Metall.

Bei Bildern fällt das ebenfalls unterschiedlich aus – dennoch gibt es Gemeinsamkeiten der Reaktion. Durch MRT-Untersuchungen während Bild-Betrachtungen weiß man mittlerweile sehr genau, was den Blutdruck hochtreibt, was das Adrenalin freisetzt, was die Hirnaktivitäten in Unordnung bringt und die Widerstandskraft gegen Krankheits-Erreger vermindert.

Wenn man Bilder bewusster auf den Energie- und Wohlfühl-Aspekt betrachtet, bekommt man bald ein Gefühl dafür, was gut tut und was eher belastet. Bei den Werken des deutschen Künstlers Niko Bayer wird die aufbauende Wirkung durchaus deutlich. Er schafft eine Balance, die gleichermaßen beruhigend wie belebend wirkt.

Es ist auch eine Balance zwischen Vielfalt und Reduktion, zwischen Harmonie und konstruktiven Spannungen sowie zwischen Fokussierung und Offenheit des Blicks.

Mit der Malerei hat es bei ihm begonnen – vor allem beeinflusst von den Freiheiten des Informel, dem Reduktionismus japanischer Tuschemalerei, der Klarheit des Konstruktivismus sowie von den Abstraktionen des Expressionismus – das Ergebnis ist meist eine Abstraction de la lumière mit einer gewissen Leichtigkeit und Eleganz.

Für ihn ist Fotografie und Bildbearbeitung ein Werkzeug wie Pinsel und Acryl. Ihm ist es nicht an Wiedergabegenauigkeit eines Objektes gelegen, nicht an dokumentatorischen Aspekten, sondern an der Auflösung der Grenzen zwischen Malerei und Fotografie bzw. DigitalArt. Das ermöglicht ihm die „Bilder der Kraft“.

Der Künstler wünscht dem Betrachter, dass er sich zurücklehnen kann und in den Bildern ein wenig versinken kann – für Meditation oder zum kurzen Durchatmen; mit eigenen Visualisierungen wie bei der Betrachtung eines Wolkenhimmels. Ganz im Sinne des modernen Konzeptes der Regenerativen Energie.

Posted by on 30. Mai 2018.

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Categories: Bilder, Kunst & Kultur

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