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Kruse: Union setzt auf Nachhaltigkeit in der maritimen Wirtschaft

Power-to-X-Technologien zur Stromspeicherung sollen
verstärkt gefördert werden

Vor dem Hintergrund der 11. Nationalen Maritimen Konferenz des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die in der kommenden
Woche in Friedrichshafen am Bodensee stattfindet, hat der Deutsche
Bundestag heute den \“maritimen Antrag\“ von Union und SPD
verabschiedet. Dazu erklärt Rüdiger Kruse, Beauftragter der
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag für die maritime Wirtschaft:

\“Der Antrag der Koalitionsfraktionen würdigt die Schlüsselrolle
der maritimen Wirtschaft für die gesamte Bundesrepublik. Wenn man
bedenkt, dass 95 Prozent des internationalen Warenhandels auf dem
Seeweg transportiert werden, muss allen politischen Entscheidern klar
sein: Wer wie Deutschland führende Handelsnation sein will, braucht
ein starkes Rückgrat in der maritimen Wirtschaft. Neben den rein
wirtschaftlichen Aspekten kommt der Branche auch eine zentrale
Bedeutung bei der Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele zu.

Durch ihre Innovationskraft hat die maritime Wirtschaft in den
vergangenen Jahren zahlreiche Erfolge in Forschung und Entwicklung
erzielt und große Potenziale insbesondere im Bereich der
Emissionsreduktionen aufgezeigt. Der Antrag setzt an vielen Stellen
an, um diesen Innovationen noch stärker zur Anwendung zu verhelfen.
Hervorzuheben sind auch die erfolgsversprechenden
Power-to-X-Technologien zur Stromspeicherung, mit deren verstärkter
Förderung wir die Bundesregierung im vorliegenden Antrag
beauftragen.\“

Weitere Forderungen des Antrags umfassen:

– die Berücksichtigung der maritimen Wirtschaft als
Schlüsselbranche in der \“Nationalen Industriestrategie 2030\“ des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi);
– ein stärkeres Gewicht für Nachhaltigkeitsaspekte bei der
Beschaffung von Behördenschiffen: Der Bund soll am eigenen
Beispiel demonstrieren, was technisch möglich ist;
– die Fortführung des Erfolgsprogramms \“Innovative
Hafentechnologien\“ (IHATEC) mit mindestens weiteren 66 Millionen
Euro bis 2025;
– eine Verfahrensreform bei der Einfuhrumsatzsteuer;
– die Teilautomation des Zolls nach österreichischem Vorbild;
– mehr Unterstützung für die Binnenschifffahrt bei der
Modernisierung ihrer Flotte;
– die Prüfungen eines Förderprogramms für Prozessinnovationen in
der Zulieferindustrie und eines Förderprogramms zur nachhaltigen
Modernisierung von Küstenschiffen.\“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

Original-Content von: CDU/CSU – Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 17. Mai 2019.

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Categories: Industrie, Vermischtes

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