Krebsmedizin im Umbruch: Neue Therapien und Künstliche Intelligenz verändern die Behandlung

Vom Labor in die Praxis: ein bekanntes Muster
Dass aus experimentellen Ansätzen tragfähige Behandlungsstandards werden können, ist kein neues Phänomen. Prof. Dr. Axel Merseburger von der Universität zu Lübeck zeigte aufgrund historischer Beispiele, wie sich die Krebsmedizin immer wieder neu erfunden hat: Heute bestimmt nicht mehr nur allein der Ort einesTumors im Körper, welche Therapie eingesetzt wird – entscheidend ist das genetische Profil der Krebszelle. Was einst visionär klang, ist vielfach längst gelebte Realität in der Krebsbehandlung.
Dieser Wandel setzt sich fort: Aktuell laufende Studien prüfen zum Beispiel Wirkstoffe, die auf sogenannte epigenetische Mechanismen abzielen – also auf Prozesse, die beeinflussen, welche Gene in einer Krebszelle aktiv sind. Beim fortgeschrittenen Prostatakrebs etwa gibt es Ansätze, die Resistenzen gegen bestehende Therapien überwinden sollen. Mehrere internationale Phase-III-Studien – die höchste Stufe klinischer Prüfung vor einer möglichen Zulassung – laufen bereits. Pfizer treibt in diesem Bereich aktuell mehrere dieser Studien voran.
KI: Unterstützung, kein Ersatz
Wie weit KI bereits in die Versorgungsrealität vorgedrungen ist, zeigt eine aktuelle Pilotstudie: Ein KI-basierter Chatbot, der auf Basis von nationalen Behandlungsleitlinien für Brustkrebspatient:innen trainiert wurde, lieferte in knapp 88 Prozent der Fälle korrekte Antworten auf medizinische Fragen. Ein vielversprechendes Ergebnis- mit einer Einschränkung: Ärztliche Beratung und Begleitung bleiben unverzichtbar.
Wohin diese Entwicklung führt, verdeutlichte Prof. Dr. Jakob Kather von der TU Dresden: Bestimmte KI-Anwendungen sind heute schon zertifiziert und klinisch zugelassen – etwa zur Analyse von Gewebeproben, um bestimmte Tumoreigenschaften zu erkennen, die die Therapiewahl beeinflussen. Internationale Fachgesellschaften arbeiten zudem an Leitlinien, die den sicheren und standardisierten Einsatz von KI in der Krebsmedizin regeln. KI ersetzt dabei ärztliches Fachwissen nicht, sondern ergänzt dieses.
Die Zukunft ist näher als gedacht
\“Zukunftsmedizin\“klingt nach einem fernen Versprechen. Doch viele der auf dem Kongress diskutierten Ansätze befinden sich bereits in fortgeschrittenen klinischen Studien oder sind in der Versorgung angekommen. Der Weg von der Forschung in die Praxis verläuft nicht immer geradlinig – aber die wissenschaftlichen Grundlagen sind vielfach gelegt. Die entscheidende Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell Forschung, Zulassungsbehörden und Gesundheitsversorgung zusammenfinden. Pfizer arbeitet daran, diesen Übergang aktiv mitzugestalten – mit laufenden Studien in mehreren Tumorindikationen.
Innovative Krebsmedikamente -\“Made in Germany\“
Um das Leben an Krebs erkrankter Menschen spürbar zu verbessern, treibt Pfizer die Entwicklung onkologischer Therapien voran und erforscht neuartige Wirkstoffklassen. In Deutschland stellt das Unternehmen mehr als 20 Medikamente zur Behandlung von Krebs zur Verfügung, beispielsweise gegen bestimmte Formen von Brust-, Nieren-, Lungen- und Blutkrebs – darunter 13 zielgerichtete Therapien und das breiteste Portfolio an onkologischen Biosimilars. Die Mehrzahl der innovativen Krebsmedikamente, die Pfizer in Deutschland und mehr als 180 Ländern weltweit vertreibt, wird in Freiburg im Breisgau produziert. Der Freiburger Standort ist zentrale Schnittstelle zwischen Forschung und Versorgung sowie zwischen Wissen und Wertschöpfung und eine der modernsten Produktionsstätten der pharmazeutischen Industrie. Mehr auf www.pfizer.de/forschungsgebiete/krebs.
Über Pfizer -\“Breakthroughs that change patients lives\“
Bei Pfizer arbeiten wir weltweit täglich daran, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern, indem wir ihnen Zugang zu innovativen Medikamenten und Impfstoffen ermöglichen. Dabei setzen wir auf Wissenschaft und unser globales Netzwerk aus Forschungs-, Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebszentren.
Als einer der weltweit führenden forschenden Arzneimittelhersteller fördern wir gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal, Gesundheitseinrichtungen, Regierungsorganisationen und lokalen Gemeinschaften überall auf der Welt eine verlässliche und bezahlbare Gesundheitsversorgung. Seit mehr als 175 Jahren arbeiten wir daran, für alle, die sich auf uns verlassen, etwas zu bewegen.
Der Hauptsitz von Pfizer ist in New York. In Deutschland arbeiten mehr als 3.000 Mitarbeiter:innen an den Standorten Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Unser Werk in Freiburg ist eine der modernsten Pharmaproduktionsstätten der Welt und die größte von Pfizer für Tabletten und Kapseln. Es ist Vorreiter bei Nachhaltigkeit und Industrie 4.0.
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Quelle:
Symposium\“Zukunftsmedizin Onkologie: Von der Vision zur Realität\“, veranstaltet von Pfizer im Rahmen des DKK 2026 (20.02.2026)
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