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Kommunale Solidarität mit der Ukraine mehr als verdreifacht

 

Vier Jahre nach Beginn der russischen Vollinvasion in die Ukraine ist aus dem Wunsch, spontan Hilfe zu leisten, ein starkes kommunales Netzwerk geworden:Über 250 deutsch-ukrainische Solidaritätspartnerschaften verbinden heute Kommunen beider Länder – mehr als dreimal so viele wie noch vor Beginn des Angriffskriegs 2022. Was zum Teil als schnelle Reaktion auf den Angriffskrieg begann, hat sich zu einem tragfähigen Fundament kommunaler Zusammenarbeit entwickelt. Alle aktuellen Partnerschaften können unter www.skew.engagement-global.de/landkarte-deutsch-ukrainischer-kommunalbeziehungen.html (https://skew.engagement-global.de/landkarte-deutsch-ukrainischer-kommunalbeziehungen.html) eingesehen werden.

Seit vier Jahren prägen Zerstörung, Flucht und anhaltende Angriffe auf die zivile Infrastruktur den Alltag in der Ukraine. Insbesondere die gezielten Bombardierungen der Energieversorgung treffen die Bevölkerung hart – gerade in den Wintermonaten. Vor allem kommunale Partnerschaften ermöglichen unter diesen Bedingungen schnelle, unbürokratische und bedarfsorientierte Unterstützung dort, wo sie konkret benötigt wird.

Die sogenannten Solidaritätspartnerschaften sind informelle Städtepartnerschaften. Sie eröffnen Kommunen einen unkomplizierten Einstieg in die Zusammenarbeit mit ukrainischen Städten und Gemeinden – auch ohne formale Partnerschaftsvereinbarung. Damit werden Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten zugänglich, die unmittelbare Hilfe ebenso wie strukturelle Entwicklung ermöglichen.

Wie wirkungsvoll dieses Instrument sein kann, zeigt zum Beispiel das langjährige Engagement der Stadt Schwäbisch Gmünd. Im Rahmen ihrer Solidaritätspartnerschaft mit der westukrainischen Gemeinde Obroshyne wurde das Gemeindehaus vor Ort mit Wärmepumpen ausgestattet, um es als beheizbaren und sicheren Luftschutzraum nutzen zu können. Über einen kontinuierlichen Fachaustausch zu nachhaltiger Wärmegewinnung bereitet sich die Gemeinde mit Ihrer Partnerstadt auf den hoffentlich bald anstehenden Wiederaufbau vor. Das Projekt wird von Engagement Global über ihre Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) gefördert.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung berät, vernetzt und unterstützt die SKEW Kommunen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung engagieren. Partnerschaften wie die zwischen deutschen und ukrainischen Kommunen leisten weit mehr als kurzfristige Nothilfe. Sie stärken kommunale Strukturen, fördern demokratische Teilhabe und schaffen belastbare Netzwerke für den Wiederaufbau. Dieses Engagement wird auch politisch getragen: Bereits 2023 übernahmen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Schirmherrschaft über das deutsch-ukrainische kommunale Partnerschaftsnetzwerk.

Der rasante Anstieg der Anzahl der partnerschaftlichen Beziehungen zeigt, welches Potenzial in kommunaler Zusammenarbeit liegt. Engagement Global und die SKEW laden interessierte Kommunen ein, sichüber die Möglichkeiten einer Solidaritätspartnerschaft zu informieren und Teil dieses starken Netzwerks zu werden.

Weitere Informationen zu Förderinstrumenten, Beratungsangeboten und dem Weg zur eigenen Solidaritätspartnerschaft stehen unter www.skew.engagement-global.de/ukraine.html (https://skew.engagement-global.de/ukraine.html) zur Verfügung.

Pressekontakt:

Engagement Global
Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
presse@engagement-global.de

Original-Content von: Engagement Global gGmbH,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 24. Februar 2026.

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Categories: Allgemein

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