iinews – Der mobile Newsdienst



« | »

Öko wird cool. Schulstart geht auch plastikfrei!

Weil sie selbst die Nase voll von Plastik hatte, gründete Sylvia Manhart vor drei Jahren das Öko-Start-Up minouki. Seitdem entwickelt und vertreibt das kleine Unternehmen regional gefertigte Schulheftumschläge aus hochwertigem Recyclingpapier und bietet damit eine umweltfreundliche und erstaunlich stabile Alternative zu Heftschonern aus Kunststoff. Nach wie vor gehören Heftumschläge zur absoluten Grundausstattung in vielen Schultaschen. Essentieller Teil der Geschäftsidee: Zwar gibt es die Umschläge auch bei minouki in den von den Schulen geforderten Farben – doch es gibt auch eine gemusterte Variante, bei der sie mit fröhlichen Mustern liebevoll aufgepeppt werden. Das verleiht Individualität und sieht gut aus. So greifen viele Schüler schon allein aus optischen Gründern gerne zum umweltfreundlichen Ersatzprodukt. Wer öko ist, hat die coolsten Hefte. Im Grunde eine simple Idee, ein einfaches Produkt. Doch die Idee kommt an!

Nachdem auch der Bund Naturschutz in Bayern und Organisationen wie der LBV, der die alljährliche Vergabe der Auszeichnung Umweltschule/Agenda 21 in Bayern betreut, auf die Papierheftschoner aufmerksam wurde, freut sich das Unternehmen über das steigende Interesse von Lehrern, Schulen und Eltern.
\“Das Thema Plastikmüll ist zum Glück so präsent in den Medien geworden – da treffen die Papierheftschoner gerade einen Nerv\“. Es geht hier ja vor allem um Umwelterziehung im Allgemeinen und um die Botschaft an sich. Dass das Einsparen von Heftumschlägen die Umweltproblematik nicht löst, ist der Gründerin bewusst. \“Aber die Selbstverständlichkeit mit der wir alle täglich Plastik konsumieren, muss aufhören. Es geht darum, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass es ganz oft auch simple Alternativen zu vielen Plastikprodukten im Alltag gibt – die manchmal sogar schöner, cooler, günstiger oder praktischer sind. Eine solche Alternative habe ich mit minouki entwickelt. Das ist mein kleiner Beitrag\“, erklärt Manhart.

Mit einer UVP von 1,55 Euro für einen A5 Umschlag liegt der Preis klar über dem eines Plastikumschlags, \“doch das sind die Kosten für eine umweltfreundliche und faire Herstellung\“ so Manhart. Produziert werden die hochwertigen Hefthüllen regional in Bayern und mit ökologischen Druckfarbe in einer EMAS-zertifizierten Druckerei. Das 250g starke, leicht glänzende Basismaterial ist sogar mit dem Umweltsiegel \“Blauer Engel\“ ausgezeichnet, da es sich um ein reines Recyclingpapier handelt, welches besonders umweltschonend aufbereitet wird.
\“Dass wir uns selbst so strengen Auflagen unterwerfen und ausschließlich in Deutschland produzieren, ist fester Bestandteil der Idee\“ erklärt Manhart. \“Auch wenn unsere Heftumschläge nicht mit dem Verkaufspreis eines in Fernost produziePlastikumschlags konkurrieren können – wir stehen hinter der Idee eines relokalisierten Wirtschaftskreislaufs, hinter der Verpflichtung, die Umwelt zu schonen und dahinter, dass verantwortlich produzierte Dinge ihren Preis haben\“.
Auf die Frage wie lange so ein Papierumschlag hält, antwortet Manhart: \“Bei normaler Behandlung übersteht der Papierumschlag ein Schuljahr mit Bravour und sieht am Ende keinesfalls schlechter aus als die Plastikvariante. Für immer halten werden sie beide nicht. Der Unterschied ist, dass letzterer mehrere hundert Jahre benötigt, um zu verrotten. Der Papierumschlag wandert ins Altpapier oder sogar auf den Kompost.
Umschläge können von Endkunden online bestellt werden. Schulen erhalten vergünstigte Preise.

www.minouki.com
minouki auf facebook

Posted by on 20. Juni 2018.

Tags: , , , , , , , , , , , , , ,

Categories: Familie & Kinder

0 Responses

You must be logged in to post a comment.

« | »




Neueste Beiträge


Seiten