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Knochenarbeit Prävention

Berlin, 25. Februar 2019

Im Fokus des 22. Tags der gesunden Ernährung am 7. März stehen in diesem Jahr der Zusammenhang zwischen Ernährung und Osteoporose, aber auch die Möglichkeiten von Prävention und Therapeutik.
Die verbreitet als „Knochenschwund“ bezeichnete Krankheit rangiert nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) innerhalb der zehn häufigsten Er-krankungen und zählt damit zu den Volkskrankheiten. In Deutschland leiden rund 6 Millionen Menschen an Osteoporose, etwa 80 Prozent davon sind Frauen. „Osteo-porose bleibt häufig zunächst unentdeckt, weil Schmerzen oder Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit nicht zu den ersten Symptomen zählen“, so Dorothée Remmler-Bellen, Vorstand beim Berufsverband der Präventologinnen und Präventologen in Berlin. „Wesentlicher Auslöser für Osteoporose ist abnehmender Mineralgehalt der rund 210 Knochen des menschlichen Skeletts, der zu erhöhter Brüchigkeit führt. Die Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche, etwa bei Stürzen oder hoher Belastung, steigt rasant“.
Die richtige Ernährung gilt als ein wesentlicher Schlüssel, um das Krankheitsrisiko zu verringern. Als risikosenkend gelten Lebensmittel, die dem Körper viel Kalzium liefern. Dazu zählen Milchprodukte, aber vor allem auch grüne Gemüsesorten wie Spinat, Grünkohl, Brokkoli oder Lauch. Große Bedeutung für starke Knochen hat ebenfalls das Vitamin D, das der Körper unter Einfluss von Sonnenlicht selbst bilden kann. Bewegung an der frischen Luft ist einmal mehr wichtig, nicht nur für die Vitamin D -Produktion, sondern für das Wohlbefinden insgesamt. Ein weiterer Schlüssel ist Bewegung und insbesondere Krafttraining, so der Präventologe Dr. rer. nat. K.-A. Zech, ein ausgewiesener Experte, wenn es um das Thema „robustes Altern“ geht. Mit gezieltem Training der Skelettmuskulatur können wir, so Zech, das brüchiger werdende Knochengerüst nachhaltig unterstützen, ja sogar wieder aufbauen.
Präventologinnen und Präventologen unterstützen, motivieren und begleiten ihre Klienten, die gewünschten Ziele auch tatsächlich zu erreichen. „Hilfe bedeutet in diesem Zusammenhang, dem Patienten Zeit und Möglichkeiten zu geben, ein höheres Maß an Selbstbestimmung über und Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit zu erreichen“, so Remmler-Bellen. Angesprochen und gefördert werden damit meist unentdeckte persönliche Ressourcen, die den Einzelnen in die Lage versetzen, ein eigenes Gesundheitsverständnis zu entwickeln und persönliche Gesundheitsziele zu definieren.

Posted by on 26. Februar 2019.

Categories: Vermischtes

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