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Kinder im Krieg: 3sat zeigt Schweizer Dokumentationenüber die Lage im Jemen und das Schicksal einer syrischen Familie (FOTO)

 


Mittwoch, 5. Juni 2019, ab 20.15 Uhr

Mit einer Erstausstrahlung

22 Millionen Menschen im Jemen sind auf humanitäre Hilfe
angewiesen. Acht Millionen davon sind direkt von einer Hungersnot
bedroht. Was das für den Einzelnen bedeutet, dokumentieren Pascal
Weber und Marine Pradel in \“Jemen, der vergessene Krieg\“ am Mittwoch,
5. Juni 2019, um 20.15 Uhr in 3sat. Im Anschluss, um 21.05 Uhr,
zeichnet Stefano Ferrari das Schicksal des kleinen Ahmad und seiner
Familie in der Erstausstrahlung \“Eine Familie aus Syrien\“ nach.

Große Teile des Jemens liegen in Schutt und Asche, die humanitäre
Situation ist katastrophal. Westliche Journalisten schaffen es kaum,
aus dem Land zu berichten. Pascal Weber und Marine Pradel erhielten
nach vielen Bemühungen Zugang zum Süden des Landes. Sie reisen unter
anderem in die provisorische Hauptstadt nach Aden. Dort bekämpfen
sich heute Warlords, südjemenitische Separatisten, Dschihadisten. Und
selbst die eigentlich Verbündeten im Kampf gegen die Huthi-Rebellen,
Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, ringen in Aden
um die Vorherrschaft. In einem Krankenhaus in Aden liegt der drei
Monate alte Mohammed. Er kam mit einer Fehlbildung zur Welt, die
häufig vorkommt und meistens operativ korrigiert werden kann. Nicht
so im Jemen. Kein einziges Krankenhaus ist derzeit in der Lage, diese
Operation durchzuführen. Das Baby ringt um sein Leben. In einem Lager
trifft das Filmteam auf Geflüchtete, die auf sich allein gestellt
sind. Verletzt, erkrankt und traumatisiert suchen sie nach Worten,
was die treibenden Kräfte dieses Krieges sind. Doch es gibt auch
Hoffnung. Die zwölfjährige Noor ist fest entschlossen: \“Ich will
Architektin werden und mein Land wieder aufbauen!\“ 3sat zeigt \“Jemen,
der vergessene Krieg\“ am Mittwoch, 5. Juni 2019, um 20.15 Uhr.

Im Anschluss, um 21.05 Uhr, zeichnet Stefano Ferrari in der
Dokumentation \“Eine Familie aus Syrien\“ das Schicksal des kleinen
Ahmad und seiner Familie nach. Der kleine Ahmad leidet an einer
Fehlbildung des Rückenmarks. In der Hoffnung auf ein besseres Leben
und medizinische Betreuung entfloh seine Familie dem syrischen
Bürgerkrieg. Auf der Flucht musste sich die Familie trennen. Die
Mutter blieb mit zwei Kindern im Irak zurück. Der Vater reiste mit
Ahmad und seinem ältesten Sohn durch die Türkei über Deutschland in
die Schweiz. Über Jahre blieb die Familie auseinandergerissen. Nach
einer geglückten Integration in der italienischsprachigen Schweiz
wurden der Vater und die beiden Söhne jedoch nach Deutschland
ausgewiesen. Denn nach dem Dubliner Abkommen werden Asylbewerber dort
platziert, wo ihre Fingerabrücke als Erstes abgenommen wurden.
Engagierte Mütter aus dem Tessin unterstützen die drei auch an ihrem
neuen Ort in Deutschland. Sie kämpfen dafür, dass Ahmad endlich eine
Antwort bekommt auf die Frage: \“Wann kommt endlich Mama?\“

\“Eine Familie aus Syrien\“ im 3sat-Pressetreff: https://pressetreff
.3sat.de/programm/dossier/mappe/zeige/Special/doku-abend-ueber-kinder
-im-krieg/

Ansprechpartnerin: Claudia Hustedt, Telefon: 06131 – 70-15952;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon:
06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/jemen

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

Pressekontakt:
Zweites Deutsches Fernsehen
HA Kommunikation / 3sat Pressestelle
Telefon: +49 – (0)6131 – 70-12121

Original-Content von: 3sat, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. Mai 2019.

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Categories: Bilder, Medien & Unterhaltung

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