KI-Projekte scheitern an zu geringen Investments in die Data Governance
7. Juli 2026– Redgate (www.red-gate.com), führender Anbieter von Database-DevOps-Lösungen für umfassende Datenbankkontrolle, hat seinen State of the Database Landscape Report 2026: AI Edition veröffentlicht (www.red-gate.com/solutions/state-of-database-landscape/2026/ai-mini-report). Der Bericht zeigt, dass sich Unternehmen zwar schnell an technologische Entwicklungen anpassen, jedoch nur 23 % von ihnen formale Data-Governance- oder Data-Quality-Frameworks einsetzen, um diese schnell skalierenden Dateninfrastrukturen zu verwalten. Diese kritische Kontrolllücke ist besorgniserregend, dasich der Einsatz von KI für das Datenbankmanagement seit 2025 im Jahresvergleich nahezu verdreifacht hat.
Redgate deckte außerdem einen Konflikt zwischen Innovation und Kontrolle auf: 58 % der befragten Unternehmen akzeptieren ausdrücklich höhere Risiken im Hinblick auf die Datensicherheit, wenn sie damit Effizienzgewinne erzielen können. Diese ohnehin eminenten Risiken verstärken die Komplexität der Infrastruktur zusätzlich, denn 36 % der Unternehmen verwalten laut dem aktuellen State of the Database Landscape Report vier oder mehr Datenbankplattformen über fragmentierte IT-Landschaften hinweg.
Die weltweit durchgeführte Befragung von 2.150 IT-Fachkräften identifiziert weitere wichtige Entwicklungen und Reibungspunkte entlang des modernen Datenlebenszyklus:
– 44 % der Unternehmen investierten im vergangenen Jahr mehr als 100.000 US-Dollar in KI für Datenbanken. Fast ein Viertel der Großunternehmen steckte sogar mehr als 1 Million US-Dollar in die Technologie.
– Während 99 % der Befragten von operativen Vorteilen durch KI berichten, angeführt von der Automatisierung von Aufgaben (63 %) und der Leistungsoptimierung (60 %), hinken grundlegende Kontrollmechanismen hinterher.
– 39 % der Unternehmen verlassen sich beim Testen und Bereitstellen von Datenbankänderungen weiterhin auf manuelle Verfahren.
„Unternehmen haben nicht erst durch die Einführung von KI fragile operative Grundlagen geschaffen. Allerdings hat die Technologie organisatorische Schwachstellen in einer Geschwindigkeit und Größenordnung offengelegt beziehungsweise verstärkt, die unmöglich zu ignorieren sind“, betont Kellyn Gorman, Engineer und Advocate bei Redgate. „Die unbequeme Wahrheit ist, dass KI ohne ein starkes Fundament sehr schnell scheitern kann. Und zwar auf eine Art, die ein Debugging und Fixen des Problems fast unmöglich macht und dem Management schwer zu erklären ist. Die Lösung besteht aber nicht darin, die Bereitstellung von KI zu verlangsamen. Unternehmen müssen diese Lücken ernst nehmen und entsprechende Maßnahmen ergreifen.“
Gartner prognostiziert (www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2025-02-26-lack-of-ai-ready-data-puts-ai-projects-at-risk), dass bis Ende 2026 60 % der KI-Projekte ohne speziell auf sie ausgelegte Daten eingestellt werden. Um dieses Szenario zu vermeiden, müssen Unternehmen daher fragmentierte, manuelle Datenbankkonfigurationen minimieren und zu automatisierter Governance übergehen, die direkt in ihre Technologie-Stacks integriert ist.
Der vollständige Report steht hier zum kostenlosen Download bereit: https://www.red-gate.com/solutions/state-of-database-landscape/2026/ai-mini-report/?utm_source=business-wire&utm_medium=referral&utm_campaign=es-202606-state-of-press-release
Diese Presseinformation kann auch unter www.pr-com.de/companies/redgate abgerufen werden.
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