Keine einzige Anklage in Kölner Cum-Cum-Ermittlungen – Knapp 30 Milliarden Euro Schaden

Cum-Cum-Geschäfte gelten als größere Schwester der Cum-Ex-Masche. Finanzexperten schätzen den Gesamtschaden für den Fiskus auf knapp 30 Milliarden Euro. Vor allem Banken sollen mit Aktiendeals unrechtmäßig Kapitalertragsteuer erstattet bekommen haben. Bei Cum-Cum-Operationen wurden Aktien rund um den Dividendenstichtag so verschoben, dass ausländische Aktionäre – die grundsätzlich keine Erstattung erhalten – dennoch Steuervorteile nutzen konnten.
In Köln ermittelt eine mit bis zu 30 Staatsanwälten besetzte Spezialabteilung gegen rund 1700 Beschuldigte aus der Finanzwirtschaft in Cum-Ex- und Cum-Cum-Komplexen. Parallel arbeitet das vor zwei Jahren gegründete Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität mit einer Cum-Cum-Kommission.
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080
Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.