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KÜS: Jahresgespräch mit dem Kfz-Gewerbe

Das Treffen der KÜS mit dem Deutschen
Kraftfahrzeuggewerbe fand in diesem Jahr in Losheim am See statt. Die
Delegation des ZDK, mit Präsident Jürgen Karpinski und Vizepräsident
Wilhelm Hülsdonk an der Spitze, diskutierte mit
KÜS-Bundesgeschäftsführer Peter Schuler und seinem Team aktuelle
Themen der Zusammenarbeit.

Bestimmt wurde die Unterredung von den Neuerungen in der
Hauptuntersuchung, die sowohl die Kfz-Überwacher als auch die
Kfz-Betriebe betreffen. Nach wie vor wurde von allen ausdrücklich
betont, dass die Betriebe sich um den Erhalt ihres Status als
Stützpunkt für die Hauptuntersuchung bemühen müssen. Dies bedürfe
gegebenenfalls auch der Investition in neue Prüfsysteme wie etwa
Bremsenprüfstände oder Scheinwerfer-Einstellprüfsysteme, die ja auch
zur Reparatur der modernen Fahrzeuge gebraucht würden. Die
erforderliche Kalibrierung der Messmittel sei ein weiteres Problem,
die Zeitschiene hierzu sei viel zu eng gesetzt. Hierzu gab es
Vorschläge, die Termine für die geforderten Kalibrierungen deutlich
zu verlängern. Angesprochen wurde auch die Problematik der
vorgeschriebenen Doppelprüfung, also Kalibrierung und Eichung. Das
Verfahren müsse vereinfacht werden, ein erster Schritt könne der
Wegfall der Stückprüfung sein. Beide Organisationen betonten die
Bedeutung der weiteren Partnerschaft im Bereich der gesetzlich
geregelten Fahrzeugprüfungen.

Gestiegen seien auch die Voraussetzungen für die Abgasuntersuchung
der Zukunft. Hier müssen sich die Akteure den Anforderungen stellen,
um die neutrale Prüfung auch weiter zu garantieren. Man war sich
einig über die große Bedeutung der Abgasuntersuchung, an deren
Durchführung die Kfz-Betriebe unbedingt festhalten sollten, für die
auf Wunsch aber auch die Überwachungsorganisationen weiterhin
bereitstünden. KÜS und ZDK waren sich ebenfalls einig in der
Forderung nach dem Zugang zu den Fahrzeugdaten der Hersteller. Nur so
sei es für beide Organisationen möglich, auch in Zukunft als
kompetenter Dienstleister für die Kraftfahrzeugbesitzer aufzutreten.

Ausführlich betont wurde auch die Trennung von Prüfung und
Reparatur. Eine Meister-HU oder eine HU durch die Werkstatt sei kein
Thema für den Kraftfahrzeugverband und werde auch zukünftig nicht
mehr aufgegriffen.

KÜS und ZDK vereinbarten für die Zukunft eine weitere
vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit.

Pressekontakt:
KÜS
Herr Hans-Georg Marmit
Tel.: 06872/9016-380
E-Mail: presse@kues.de

Original-Content von: KÜS-Bundesgeschäftsstelle, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 25. Juni 2019.

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Categories: Vermischtes

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