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Künstliche Intelligenz: Gratis-Onlinekurs gibt praxisnahe Einführung in neuronale Netze

Wie kann ich selbständig neuronale Netze entwerfen und für
Anwendungen künstlicher Intelligenz einsetzen? Antworten darauf gibt ein
kostenloser Onlinekurs, den das Hasso-Plattner-Institut am Mittwoch, 11. März,
auf seiner IT-Lernplattform openHPI startet. Für die vierwöchige Einführung kann
man sich online anmelden unter https://open.hpi.de/courses/neuralnets2020.

\“Neuronale Netze und Deep Learning sind wichtige Bereiche maschinellen Lernens.
Weil sich dieses wachsender Beliebtheit erfreut, wollen wir Interessierte
praxisnah mit den Grundlagen vertraut machen\“, sagt HPI-Student Georg Lange.
Zusammen mit vier weiteren begeisterten Kommilitonen führt er
allgemeinverständlich durch die theoretischen und praktischen Teile des
aktuellen Gratis-Kurses.

In dessen Verlauf sollen die Teilnehmenden entdecken, wie solche künstlichen
neuronalen Netze funktionieren. Ferner geht es darum, wie man diese abstrakten
Modelle der Verknüpfung künstlicher Neuronen selbst entwickeln und einsetzen
kann. Biologisches Vorbild für künstliche Neuronen ist die Funktionsweise von
Nervenzellen im menschlichen Gehirn.

Im Fokus steht: Wie bringe ich dem Computer das Sehen bei?

\“Unser Kurs bietet neben den theoretischen Grundlagen auch eine Reihe
praktischer Übungen an, in denen das erworbene Wissen direkt angewendet und auf
ähnliche Problemstellungen übertragen werden kann\“, verspricht Lange. Ferner
gehe es um Algorithmen, welche zum Trainieren von neuronalen Netzen verwendet
werden. In einem weiterführenden Exkurs zeigt das Team, wie Netze trainiert
werden, um sowohl gefälschte Bilder von echten unterscheiden als auch Motive
künstlich erzeugen zu können, die höchst wirklichkeitsnah aussehen.

\“Wir demonstrieren zudem, wie ein neuronales Netz für unterschiedliche
Einsatzzwecke optimiert werden kann und wie wir selbst mit wenigen
Trainingsdaten schon Erfolge erzielen können\“, sagt der HPI-Student. Zum
Abschluss bekämen die Teilnehmenden die Möglichkeit, selbständig ein komplexes
Problem durch den Einsatz neuronaler Netze zu lösen.

Im Fokus steht laut Team die Frage, \“wie man dem Computer das Sehen beibringt\“.
Notwendig sind dafür Techniken aus dem Bereich \“Computer Vision\“, wie Fachleute
ihn nennen, zum Beispiel für Gesichtserkennung bei Fotos, Objekterkennung beim
autonomen Fahren und Texterkennung für automatisches Übersetzen.

Bei erfolgreicher Teilnahme winkt ein HPI-Zeugnis

Den Arbeitsaufwand für die vier Wochenlektionen mit zahlreichen Lehrvideos,
Selbsttests, Hausaufgaben und Prüfungen, beziffern die Kursleiter mit jeweils
drei bis sechs Stunden. Erforderlich ist lediglich ein Computer oder Laptop mit
Internetzugang. Um den Kurs erfolgreich absolvieren zu können, sollte man
grundlegende Programmierkenntnisse, vorzugsweise in Python, und
Mathematik-Kenntnisse auf Abiturniveau mitbringen. Jeder Teilnehmende kann seine
Kursteilnahme bescheinigt und bei Erfolg sogar ein HPI-Zeugnis bekommen.

Einige Fakten zur IT-Lernplattform openHPI

Gestartet am 5. September 2012
Betreiber: Hasso-Plattner-Institut, Potsdam
Einzelne Nutzer: mehr als 215.000*
Kurseinschreibungen: mehr als 698.000*
Ausgestellte Leistungsnachweise: fast 71.000*
Archivierte Kurse fürs Selbststudium: rund 70*
Kurs-Sprachen: Deutsch, Englisch, Chinesisch
Webseite: https://open.hpi.de
*alle Angaben beziehen sich auf Februar 2020

Pressekontakt:

presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und Friederike Treuer, Tel. 0331 5509-177, friederike.treuer@hpi.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/22537/4520236
OTS: HPI Hasso-Plattner-Institut

Original-Content von: HPI Hasso-Plattner-Institut, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 14. Februar 2020.

Tags: ,

Categories: Computer, Vermischtes

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