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Kölner Stadt-Anzeiger: IGBCE-Chef entschuldigt sich bei Grothus für Protestaktion

IGBCE-Chef Michael Vassiliadis hat sich für eine
Protestaktion von Mitgliedern seiner Gewerkschaft vor dem Haus der
Klimaschützerin Antja Grothus entschuldigt. Es sei \“nachvollziehbar,
dass diese Demonstration vor ihrem Haus als Einschüchterungsversuch
verstanden wird\“, schrieb Vassiliadis in einem Brief an Grothus, aus
dem \“Kölner Stadt-Anzeiger\“ (Donnerstag-Ausgabe) zitiert. Daher
wolle er sich persönlich entschuldigen: \“Solche Aktionen entsprechen
nicht unserem Verständnis von politischen Auseinandersetzungen in der
Demokratie.\“ Grothus ist Mitglied der Kohlekommission und tritt für
den Erhalt des Hambacher Forsts ein.

Zuvor hatte Oliver Krischer, Bundestagsabgeordneter der Grünen,
die Protestaktion scharf kritisiert. Es sei nicht akzeptabel, dass
die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie das Recht auf
Privatsphäre einer politischen Gegnerin \“in so eklatanter Form\“
verletze. \“Ein solches Vorgehen ist geeignet, das Klima für einen
ehrlichen und offenen gesellschaftlichen Diskurs über den Ausstieg
aus der Kohle zu vergiften\“, schrieb der Grüne in einem Brief an
Vassiliadis.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 17. Oktober 2018.

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