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Kölner Stadt-Anzeiger: Fendt-Chef hält Diesel in der Landwirtschaft für alternativlos – \”Elektrofahrzeuge für schwere Feldarbeit ungeeignet\”

Der Chef des Landmaschinenherstellers AGCO (Fendt,
Massey Fergusson), Martin Richenhagen, glaubt nicht, dass
Dieselfahrzeuge in der Landwirtschaft zu ersetzen sind. \”Es gibt
keine Alternative zum Diesel. Rein physikalisch geht das nicht\”,
sagte Richenhagen dem \”Kölner Stadt-Anzeiger\” (Donnerstag-Ausgabe).
Der Kraftaufwand etwa beim Pflügen sei bei weitem zu groß. \”Der
Traktor müsste mehrere tonnenschwere Anhänger voller Batterien übers
Feld ziehen. Das würde auch noch den Boden verdichten\”, sagte der
gebürtige Kölner, der heute in den USA lebt. Zwar arbeite sein
Unternehmen an elektrischen Traktoren, doch diese seien nur für
leichtere Arbeiten auf dem Hof oder im Stall geeignet. Richenhagen
kritisierte auch die aktuelle Debatte über das
Bayer-Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. \”Ich glaube nicht an ein
Verbot von Glyphosat. Die Diskussion darüber ist meines Erachtens
sehr deutsch. Wir sollten in Ruhe abwarten\”, sagte Richenhagen. AGCO
ist der drittgrößte Landmaschinenhersteller der Welt, zu ihm gehören
diverse internationale Marken. Das Unternehmen beschäftigt heute
weltweit mehr als 20 000 Mitarbeiter. Der Umsatz 2018 belief sich auf
9,4 Milliarden Dollar. https://www.ksta.de/wirtschaft/interview-mit-
koelner-agco-manager–in-der-landwirtschaft-ist-der-diesel-alternativ
los–32760084

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 27. Juni 2019.

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Categories: Vermischtes

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