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Kölner Stadt-Anzeiger: Dealer des Bochumer Miri-Clans legen verdeckten Ermittler mit falschem Kokain rein – Drogen-Prozess beginnt am Montag

Im Bochumer Drogen-Prozess gegen mutmaßliche
Mitglieder des kurdisch-arabischen Miri-Clans, der am Montag beginnt,
wird viel von der Aussage eines verdeckten Ermittlers aus dem
Landeskriminalamt (LKA) abhängen. Wie ein Sprecher des Bochumer
Landgerichts dem \“Kölner Stadt-Anzeiger\“ (Freitag-Ausgabe)
bestätigte, hatte die Polizei einen als Drogenhändler getarnten
LKA-Beamten in die Nähe der Angeklagten gebracht. Der Kripo-Mann mit
dem Decknamen \“Khaled\“ orderte laut Anklage im Herbst 2018 bei den
Clan-Mitgliedern 200 Gramm Kokain. Vertrauensselig sollen die Dealer
auf das Geschäft eingegangen sein. Bald aber drohten Lieferprobleme
den Deal platzen zu lassen. Erfolglos versuchten die
Rauschgifthändler den Stoff laut Anklage zu beschaffen. Letztlich
übergab die Clan-Bande am 28. September 2018 dem Käufer ein Päckchen
auf dem Parkplatz eines Fast-Food-Restaurants an der Dorsterner
Straße und kassierte 7.400 Euro. Wie sich herausstellte enthielt der
Beutel aber kein Kokain, sondern Creatin, ein Muskelaufbaupräparat.
Nach Informationen des \“Kölner Stadt-Anzeiger\“ hatten die Dealer den
Käufer mit falschem Stoff hereingelegt. Knapp einen Monat später
verhaftete die Bochumer Polizei die fünfköpfige Drogenbande der
Miri-Großfamilie. Der Creatin-Schwindel ist laut dem Bochumer
Gerichtssprecher dennoch strafbar, weil er als Drogendelikt gilt.

https://www.ksta.de/region/30-familien–8000-mitglieder-wie-der-mi
ri-clan-seine-macht-mit-gewalt-exzessen-ausbaut-32292384

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. März 2019.

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