Item-Level Visibility als Performance-Boost für Automobil-Lieferketten

Eine Oktober 2025 veröffentlichte Studie von Roland Berger identifiziert die eingeschränkte End-to-End-Transparenz über mehrstufige Zuliefernetzwerke als eine der zentralen Schwächen der Automobilindustrie. Zwar legen Jahresabrufverträge die Gesamtvolumina fest, doch die tatsächliche Belieferung erfolgt in Form von Teilabrufen über das Jahr hinweg. Ohne Item-Level-Transparenz sind Unternehmen viel zu häufig auf Versanddaten angewiesen, verspätete oder unvollständige sin, oder sie erhalten detaillierte Informationen sogar erst beim Wareneingang. Die Folge sind Ungleichgewichte zwischenAngebot und Nachfrage, Mehrkosten, überhöhte Lagerbestände sowie Störungen von Just-in-Time-Produktionsprozessen.
Item-Level-Lösungen schließen diese Informationslücke. Sie bieten eine Echtzeitverfolgung einzelner Teile und SKUs vom Warenausgang des Lieferanten bis zur Montagelinie und schaffen dadurch Transparenz. Durch die Integration von Daten aus Lieferanten-, Carrier- und Logistiksystemen in eine zentrale\“Single Source of Truth\“erhalten Unternehmen eine präzise Kontrolle über Bestände und Transporte. Fortschrittliche Analysen und KI schaffen zudem die Möglichkeit für vorausschauende ETAs, Frühwarnungen sowie proaktive Gegenmaßnahmen wie etwa Umleitungen oder Umplanungen. Gleichzeitig ermöglichen sie auf Item-Level eine genaueBewertung der Auswirkungen von Zöllen und Vorschriften. Entscheidend ist dabei, dass diese Lösungen auch für weniger digitalisierte Tier-2- und Tier-3-Zulieferer zugänglich sind, da Daten aus EDI-Systemen, E-Mails, PDFs oder Tabellen erfasst werden können.
Mit globaler Reichweite, seiner umfassenden Automotive-Expertise und KI-gestützter Technologie ermöglicht C.H. Robinson mit seiner Lösung echte End-to-End-Item-Level-Visibility über komplexe Liefernetzwerke hinweg. Die Kombination von digitaler Intelligenz mit integrierten Kundenteams hilft Automobilherstellern und Zulieferern, Störungen zu antizipieren, Lagerbestände zu optimieren und somit widerstandsfähigere, kosteneffizientere Lieferketten aufzubauen, die für eine Zeit gerüstet sind, in der Volatilität nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel ist.
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