Investitionspakt für den Filmstandort Deutschland kommt

Wiebke Esdar, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:
\“Nach langen Verhandlungen haben wir eine Lösung für den Filmstandort Deutschland gefunden, die beides vereint: einerseits Sender und Streamer verpflichtet, einen gesetzlich festgelegten Anteil ihrer Umsätze in deutsche und europäische Produktionen zu investieren. Andererseits wird eine Opt-Out-Regelung die Möglichkeit fürVereinbarungen eröffnen, wenn Streamer oder Sender darüber hinausgehende Investitionen tätigen möchten. Es geht um die einfache Frage der Fairness: Wer hier Gewinne macht, muss auch hier Verantwortung übernehmen.
Die Rolle der Filmförderanstalt (FFA) werden wir stärken. Mit einer transparenten und fairen Regelung zur Rechteteilung schaffen wir Verlässlichkeit für Produzentinnen und Produzenten und stärken sie nachhaltig. Wir sorgen mit unserem Kompromiss für stabile Investitionen, stärken die unabhängigen deutschen Produzentinnen und Produzenten. So sichern wir kreative Vielfalt ebenso wie Arbeitsplätze in Deutschland. Wir sorgen dafür, dass internationale Konzerne nicht nur konsumieren, sondern auch investieren. Kulturelle Vielfalt ist kein Nebenprodukt des Marktes – sie braucht klare Leitplanken.
Wir freuen uns, dass wir unmittelbar vor Beginn der Berlinale in der kommenden Woche ein so wichtiges Signal für die deutsche Filmbranche und den Standort Deutschland setzen können.\“
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