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Internet: Eigene Netzwerke für Höchstleistungen optimieren

Deutschland liegt bei schnellen Internetanbindungen für Unternehmen nur im Mittelfeld der EU-Staaten. Gut die Hälfte aller Firmen hierzulande mit Netzzugang (51 Prozent) hatte 2018 eine schnelle Online-Verbindung, hat das Statistische Bundesamt kürzlich mitgeteilt. Unter \“schnellem Internet\“ versteht die Behörde darunter feste Breitbandanschlüsse mit einer Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde. Die Spitzenplätze in der EU belegen Schweden und Dänemark, wo 2018 je drei Viertel aller Unternehmen eine schnelle Internetanbindung haben, gefolgt von den Niederlanden (70 Prozent) und Portugal (69).

\“Das ist natürlich für den Industrie- und Wirtschaftsstandort Deutschland keine allzu gute Zahl. Unternehmen sind darauf angewiesen, dass sie auf schnelle und stabile Internetverbindungen bauen können – und das zu jeder Zeit. Das gilt gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung in allen Lebensbereichen und der Entwicklung der Industrie 4.0\“, sagt Winfried Hecking, einer von drei Geschäftsführern von Telkotec (www.telkotec.de) und zugleich Geschäftsführer des Partnerunternehmens Hecking Elektrotechnik aus Mönchengladbach. Telkotec deckt mit mehr als 400 Mitarbeitern hauptsächlich für den Netzanbieter Unitymedia die vollständige Installation und Entstörung in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und Hessens ab und bearbeitet monatlich etwa 10.000 Neuinstallationen und mehrere 1000 Störungsfälle. Telkotec ist in allen Regionen mit Standorten (Brilon, Marburg und Mönchengladbach) vertreten.

Technische Grundlage für Industrie 4.0 sind intelligente, digital vernetzte Systeme, mit deren Hilfe eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich wird: Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren direkt miteinander. Das soll Produktions- und Logistikprozesse noch effizienter machen. \“Industrie 4.0 ist nicht möglich, wenn die Netzwerke nicht aktuellen und künftigen Ansprüchen entsprechen. Denn die technischen Anforderungen werden immer größer, da die Netzwerke immer größere Leistungen erbringen müssen. Sind die Netzwerkstrukturen aber zu alt, sind echte Prozesse im Sinne von Industrie 4.0 kaum möglich. Selbst die besten Computersysteme, Server und Roboter können ihre Kraft nicht entfalten, wenn das Internet aus dem Klingeldraht kommt. Wirkliche Performance kann nur entstehen, wenn alle technischen Ebenen miteinander in Einklang gebracht werden\“, sagt Mit-Geschäftsführer Jörg Peil.

Daher fordern Winfried Hecking und Jörg Peil zwar grundsätzlich weitere Anstrengungen seitens der öffentlichen Hand, durch den Ausbau der öffentlichen Infrastrukturen schnelles Internet im besten Falle in jedem Haushalt, in jedem Unternehmen möglich zu machen. Genauso betonen die Experten aber eben auch die Verpflichtung der Internetnutzer, ihre eigenen Netzwerke so auszubauen, dass damit überhaupt Höchstleistungen möglich werden. \“Unternehmen sind deshalb dazu aufgerufen, sich mit ihren eigenen Strukturen zu befassen, diese genau zu analysieren und sich die Frage zu beantworten, was genau sie benötigen: Wie groß sind die potenziellen Datenmengen? Wie viele Systeme sind an das Netzwerk angebunden, und wie viele Nutzer greifen auf Computer und Maschinen zu?\“, stellt Winfried Hecking heraus.

Daraus ergebe sich dann ein Überblick, welche technischen und strategischen Modernisierungsmaßnahmen in einem Unternehmen durchgeführt werden müssten, betont Jörg Peil. \“Aufgrund unserer Erfahrung mit Netzwerktechnik und Kabelnetzbetrieb sind wir regelmäßig Ansprechpartner für Unternehmen, die die Grundlagen für digital vernetzte Systeme schaffen wollen. Das reicht vom Austausch alter Leitungen bis hin zur Optimierung von Anschlüssen und Verbindungen.\“

Posted by on 4. März 2019.

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