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Internationale Bodensee-Hochschule: mehr Projekte, mehr Praxispartner

 

Im Jahr 2018 hat die Internationale Bodensee-Hochschule 24 grenzüberschreitende Projekte gefördert, deutlich mehr als noch im Jahr zuvor. Laut dem eben vorgelegten Jahresbericht waren 284 Forschende aus 23 Hochschulen an den Projekten beteiligt. Dazu kamen 87 Praxispartner aus Wirtschaft, Bildung, Kultur, Sozialbereich sowie Zivilgesellschaft. Mit 468 Publikationen, Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen waren die Forschungsprojekte auch stark öffentlich präsent. Der Förderbeitrag der Internationalen Bodensee-Hochschule lag 2018 bei rund 1,1 Millionen Euro.

„Wir setzen stark auf angewandte Forschungsprojekte, die unmittelbar Nutzen für die Bodenseeregion stiften“, schildert Prof. Dr. Sebastian Wörwag, Rektor der FHS St. Gallen und Vorsitzender des Kooperationsrats der IBH. Deshalb steige die Zahl der Praxispartner kontinuierlich. Aus demselben Grund legt der Hochschulverbund viel Wert auf die Vermittlung der Forschungsergebnisse: Die Zahl der Publikationen, Vorträge und anderer Veranstaltungen hat sich im Vergleich zum Jahr 2017 mehr als verdoppelt.

Bayern und Baden-Württemberg stark beteiligt
Auch Bayern und Baden-Württemberg waren bei den Projekten der Internationalen Bodensee-Hochschule stark vertreten: Aus Baden-Württemberg beteiligten sich die DHBW Ravensburg, PH Weingarten, HS Furtwangen, Zeppelin Universität Friedrichshafen, HS Albstadt Sigmaringen, die Universität Konstanz sowie die HTWG Konstanz an insgesamt 14 Projekten. Sie erreichten über die Laufzeit von zwei Jahren ein Gesamtvolumen von 1,13 Millionen Euro. Aus Bayern war die Hochschule Kempten in zwei IBH-Projekten mit einem Gesamtvolumen von 239.000 Euro aktiv.

Zu den größten Projekten mit süddeutscher Beteiligung gehören beispielsweise der erste Kreativwirtschaftsbericht für den Bodenseeraum oder das „Messen und Fördern der Informationskompetenz von Digital Natives“. Dazu kommen IBH-Labs wie „KMUdigital“, wo Hochschulen gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen untersuchen, wie Digitalisierung erfolgreich gestaltet werden kann.

Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft für Wissenschaft, Forschung, und Kunst Baden-Württemberg sieht die Entwicklung der IBH mit ihren Programmen positiv: „Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Akteuren muss in einer langfristigen Perspektive gesehen werden.“ Dort wo Kooperation auf Vertrauen basiere, könne sie auch produktiv sein.

Grenzüberschreitende Forschung
Die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) ist der größte hochschulartenübergreifende Verbund Europas. Sie ermöglicht die Zusammenarbeit von 30 Hochschulen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein in den Bereichen Lehre, Forschung und Entwicklung sowie Wissens- und Technologietransfer. Finanziert wird sie im Rahmen der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) von den zehn beteiligten Ländern und Kantonen sowie mit Mitteln des EU-Regionalfonds Interreg.

Posted by on 17. Mai 2019.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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