INDAMED zieht positives Fazit zum KI-Hackathon an der Hochschule Harz
24 Stunden Projektarbeit, praxisnahe KI-Ideen und ein besonderer Vortrag von Prof. Dr. Horst Zuse prägten das gemeinsame Format in Wernigerode.
Die INDAMED GmbH hat gemeinsam mit der Hochschule Harz in Wernigerode einen 24-stündigen Hackathon durchgeführt. Insgesamt arbeiteten 20 Studierende, 13 INDAMED-Mitarbeitende sowie mehrere Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule an unterschiedlichen Projektideen rund um künstliche Intelligenz, Digitalisierung und praxisnahe Softwarelösungen.
Die Veranstaltung fand vom 27. bis 28. Mai 2026 an der Hochschule Harz statt. Für INDAMED war der Hackathon ein voller Erfolg. „Es war sehr spannend zu sehen, wie die Ideen und Projekte innerhalb kurzer Zeit Gestalt angenommen haben – insbesondere bei der Präsentation der Prototypen“, lautet das Fazit des Unternehmens.
Praxisnahe KI-Ideen für den medizinischen Alltag
INDAMED brachte drei eigene Projektideen in den Hackathon ein. Im Mittelpunkt stand jeweils die Frage, wie künstliche Intelligenz im Praxisalltag unterstützen und Zeit sparen kann.
Eine Projektidee beschäftigte sich mit einem KI-Assistenten für Support und Hotline. Dieser soll perspektivisch dabei helfen, wiederkehrende Standardanliegen von Kunden und Partnern schneller zu bearbeiten und Supportstrukturen zu entlasten.
Ein weiteres Projekt drehte sich um einen KI-Abrechnungsassistenten. Ziel war es,Ärztinnen und Ärzte bei der Auswahl passender Abrechnungsziffern zu unterstützen, indem auf Grundlage erbrachter Leistungen und Behandlungen entsprechende Vorschläge erstellt werden.
Die dritte Projektidee befasste sich mit einer KI-gestützten Steuerung des Patientenflusses. Dabei ging es unter anderem darum, Terminvergabe, Wartezeiten und Auslastung intelligenter zu planen – etwa unter Einbeziehung statistischer Erfahrungswerte, besonderer Kalendertage und medizinischer Dringlichkeit.
Drei Studierende schlossen sich den INDAMED-Projekten an und brachten sich mit Ideen, Engagement und technischem Know-how in die Arbeit ein. Weitere Studierende verfolgten daneben eigene Projektideen.
Vortrag von Prof. Dr. Horst Zuse als besonderer Programmpunkt
Ein besonderer Höhepunkt des Hackathons war der öffentliche Vortrag von Prof. Dr. Horst Zuse am Abend des 27. Mai. Als Sohn von Konrad Zuse gab er anschauliche Einblicke in die Entstehung der Z-Maschinen, den Erfindergeist seines Vaters und die Reaktionen von Gesellschaft und Wirtschaft auf dessen technischeEntwicklungen.
Konrad Zuse gilt als Konstrukteur und Pionier erster funktionstüchtiger, programmgesteuerter Computer. Der Vortrag bot damit nicht nur einen historischen Blick auf die Anfänge der Computertechnik, sondern schlug zugleich eine Brücke zur heutigen Arbeit an digitalen und KI-gestützten Lösungen.
Austausch zwischen Hochschule, Studierenden und Unternehmen
Neben der intensiven Projektarbeit spielte auch der persönliche Austausch eine große Rolle. Während des Hackathons kamen Studierende, Dozierende, wissenschaftliche Mitarbeitende der Hochschule Harz und INDAMED-Kolleginnen und -Kollegen immer wieder miteinander ins Gespräch – ob in Arbeitsphasen, bei gemeinsamen Mahlzeiten oder in kurzenPausen.
„Unser Ziel war es, die Zusammenarbeit mit der Hochschule Harz weiter zu stärken und in der Region sichtbarer zu werden. Der Hackathon hat gezeigt, wie viele spannende Synergien hier möglich sind“, so INDAMED.
Ein besonderer Dank gilt dem Organisationsteam der Hochschule Harz, insbesondere dem Career Service, dem Rechenzentrum und dem Fachbereich AI. Die modernen und sehr gut ausgestatteten Räumlichkeiten boten ideale Voraussetzungen für die 24-stündige Projektarbeit.
Positives Fazit und Wiederholung denkbar
Nach Abschluss des Hackathons zieht INDAMED ein sehr positives Fazit. Die Veranstaltung habe gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Studierenden, Hochschule und Unternehmen ist– insbesondere bei Zukunftsthemen wie künstlicher Intelligenz und Digitalisierung.
INDAMED kann sich gut vorstellen, ein solches Format gemeinsam mit der Hochschule Harz zu wiederholen.
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