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HPI-Wissenspodcast Neuland mit Professor Felix Naumann: Welchen Wert haben unsere Daten? (FOTO)

 


Google, Facebook, Amazon und Co – jeden Tag hinterlassen wir viele
Daten bei großen Konzernen. Doch wie nutzen die Konzerne unsere
Daten? Wie sehr sind wir durch Werbung beeinflussbar? Und wie viel
Geld sind unsere persönlichen Daten wert? Diese und andere Fragen
beantwortet Professor Felix Naumann, Leiter des Fachgebiets
Informationssysteme am Hasso-Plattner-Institut (HPI), in der neuen
Podcast-Folge Neuland (https://podcast.hpi.de). Im Gespräch mit
Moderator Leon Stebe erklärt er, wie Konzerne automatisiert die Daten
einzelner Nutzer auswerten können, warum es ratsam ist, Berufliches
und Privates im Netz strikt zu trennen und welche
Überwachungsverfahren in der Theorie bereits mit unseren Daten
erprobt werden.

\“Für viele Dienste gibt es allerdings kostenpflichtige
Alternativen, die einen sorgsameren Umgang mit den Daten
versprechen\“, erläutert HPI-Professor Felix Naumann. \“Trotzdem sind
wenige Leute bereit, diese zu nutzen. Vielen Leuten ist es egal, dass
ihre Daten frei verfügbar sind und ge- oder auch missbraucht werden
können.\“ Gewisse Implikationen habe es zudem, dass Daten heutzutage
nicht mehr flüchtig sind, sondern beliebig lang aufbewahrt werden
können. \“Niemand weiß heute, welche Handlungen in 30 Jahren
akzeptabel oder strafbar sein werden. Die Daten zu all unseren
jetzigen Handlungen sind aber weiterhin verfügbar und könnten in dem
Fall auch gegen uns verwendet werden\“, so Naumann.

Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und
verständlich erklärt – das bietet der Wissenspodcast \“Neuland\“ mit
Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter:
https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify. Alle 14 Tage sprechen
sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante
Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und
Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen. Die nächste
Folge wird am 10. Juli ausgestrahlt. Im Gespräch dann: Prof. Ulrich
Weinberg über Design Thinking 4.0 – die kulturelle Dimension der
Digitalen Transformation.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands
universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering
(https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang \“IT-Systems
Engineering\“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des
HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und
besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium
an, das von derzeit rund 500 Studierenden genutzt wird. In den vier
Masterstudiengängen \“IT-Systems Engineering\“, \“Digital Health\“, \“Data
Engineering\“ und \“Cybersecurity\“ können darauf aufbauend eigene
Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings
belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design
Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem
Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein
Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 15 Professoren und über 50
weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es
betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen
IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden
mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing.
Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und
Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu
kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen
für alle Lebensbereiche.

Pressekontakt:
presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und Friederike Treuer, Tel. 0331 5509-177, friederike.treuer@hpi.de

Original-Content von: HPI Hasso-Plattner-Institut, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 26. Juni 2019.

Tags:

Categories: Bilder, Bildung & Beruf

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