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Hochtemperatur FFF 3D-Drucker ermöglicht Verarbeitung unmodifizierter Ultrapolymere

Das schaffen die wenigsten 3D-Drucker: Reine Hochleistungspolymere verarbeiten und bei hoher Drucktemperatur Bauteile mit herausragenden Eigenschaften produzieren. Genau dafür bietet der finnische Hersteller minifactory eine neue Lösung an: Mit dem Hochtemperatur-3D-Drucker minifactory Ultra lassen sich Ultra Polymere wie PEI, PEKK, PSU, PPSU und PEEK industriell verarbeiten. Exklusiver Vertriebspartner für Deutschland ist das junge 3D-Druck-Unternehmen Dreigeist aus Nürnberg. Ihren Kunden bieten die Anwendungsentwickler von Dreigeist zusätzlich Unterstützung rund um den 3D-Druck an: vom Prototyping bis zum Aufsetzen der industriellen Serienfertigung. Kennenlernen kann man minifactory Ultra und das Team vom Dreigeist auf der Messe Rapid.Tech + FabCon (Stand 2-124) vom 25. bis 27. Juni in Erfurt sowie auf der ersten Fachausstellung für die additive Fertigung in Franken, EinDruck³ am 11. Juli 2019 in Fürth.

Christopher König, Gründer von Dreigeist, erklärt einen der Hauptvorteile des neuen Hochtemperatur-Druckers: ?Wir arbeiten hier mit reinstem, vorextrudierten Pellet-Grade-Material. Im Gegensatz zu anderen 3D-Druckern muss der Werkstoff bei minifactory Ultra nicht verändert werden: Es ist nicht nötig, Additive beizumischen, um ihn druckbar zu machen. Weil minifactory Ultra mit qualitativ hochwertigerem Druckmaterial arbeitet, ist auch die Performance der Bauteile höher.?

minifactory Ultra erweitert den Anwendungsbereich für 3D-Druck und senkt Kosten

Dass der Drucker reine und bereits zertifizierte Werkstoffe verarbeitet, ist für Unternehmen enorm wertvoll, denn: Eine erneute Zertifizierung des durch Beimischungen veränderten Werkstoffs für eine bestimmte Zielanwendung ist nicht nötig. Das senkt die Kosten und beschleunigt die Produktion.

Kernstück von minifactory Ultra ist der eingebaute Ofen mit patentiertem Dichtsystem. In nur 30 Minuten erreicht er seine Betriebstemperatur. Im industriellen Dauerbetrieb hält er sie über lange Zeit. Der 3D-Drucker verarbeitet Ultra Polymere bis zu einer Glasübergangstemperatur von 250 Grad. Dadurch öffnet sich der 3D-Druck neuen Materialien. Mit dem Gerät erhält der Kunde Zugang zu einer Wissensdatenbank. Sie wird laufend erweitert und verzeichnet die Druckeinstellungen für jedes zur Verarbeitung freigegebene Material.

Dreigeist unterstützt bei Anwendungsentwicklung, Wissensaufbau, Systemwahl

?Ultra Polymere sind Hochleistungsmaterialien. In der Additiven Fertigung sind sie noch nicht angekommen.  minifactory leitet hier einen Veränderungsprozess ein?, erklärt Christopher König. Ob die minifactory Ultra zum jeweiligen Konstruktionsziel passt, kann man bei Dreigeist unter dem Motto ?Try Before You Buy? testen. König und sein Team bieten Beratung, Verkauf und Anwendungsentwicklung zu verschiedenen 3-D-Druckverfahren an. ?Unser Portfolio vergrößert sich laufend. Als Anwendungsentwickler freut uns das sehr, denn: Wir finden noch bessere Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden.? 

Das Unternehmen DREIGEIST wurde Ende 2015 vom ehemaligen Formel-1-Konstrukteur Christopher König und seiner Frau Mareike gegründet und hat seinen Firmensitz im Nordostpark Nürnberg.

Dreigeist unterstützt Unternehmen bei der integrierten Entwicklung von Produkten und deren additiven Herstellungsprozessen. Darüber hinaus berät der Spezialist für 3D-Druck beim Aufbau von Produktionskapazitäten und bietet Schulungen an. Dreigeist ist Vertriebspartner namhafter 3D-Drucker- und Materialhersteller wie EnvisionTEC, UnionTech, BigRep, minifactory und DSM Somos.

Posted by on 25. Juni 2019.

Categories: Vermischtes

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