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Hilfsorganisationen zur Jemen-Geberkonferenz: Geld ist nicht genug / CARE, Oxfam, NRC und Save the Children: Es braucht Sicherheit für Helfer, ein Waffenembargo und Friedensverhandlungen

Bei der heutigen Geberkonferenz für den Jemen in
Genf sagten Regierungen knapp 2,3 Milliarden Euro zu, um das Leid von
Millionen von Menschen im Jemen zu lindern. Die Hilfsorganisationen
CARE, Oxfam, NRC und Save the Children begrüßen die Finanzzusagen und
die Unterstützung für humanitäre Hilfe. Doch das zugesagte Geld
reicht bei Weitem nicht an die geforderten rund 3,7 Milliarden Euro
heran, die benötigt werden, um rund 24 Millionen Menschen – fast 80
Prozent der Bevölkerung – im Jemen mit humanitärer Hilfe zu
versorgen.

Viele Menschen im Jemen stehen kurz vor einer Hungersnot.
Humanitäre Helfer kämpfen tagtäglich dafür, dass die Zivilbevölkerung
Lebensmittel, sauberes Trinkwasser und medizinische Grundversorgung
erhält. Gleichzeitig versorgen die Hilfsorganisationen unterernährte
Frauen und Kinder, unterstützen Schulen, und bemühen sich, den
Menschen bei den enormen Belastungen des Kriegsalltags beiseite zu
stehen.

Doch Geld ist nicht genug. Die Menschen im Jemen benötigen den
sofortigen und bedingungslosen Zugang zu humanitärer Hilfe.
Kommerzielle Importe müssen in alle Teile des Landes geliefert werden
können. Wir fordern die führenden Politiker dieser Welt dazu auf,
Zivilisten und zivile Infrastruktur wie Schulen und Krankenhäuser zu
schützen und diejenigen, die das Völkerrecht missachten, zur
Rechenschaft zu ziehen.

Wir appellieren ebenso an die Länder, die Waffen an kriegsführende
Parteien im Jemen verkaufen, diese Geschäfte mit sofortiger Wirkung
zu beenden und starke Überwachungs- und Rechenschaftsmechanismen
einführen. Es dürfen keine weiteren Waffen in den Jemen geliefert
werden. Die politischen Verhandlungen müssen von allen an diesem
Konflikt beteiligten Parteien unterstützt werden. Nur ein Ende der
Kampfhandlungen kann das Leid des jemenitischen Volkes wirklich
beenden. Die Menschen im Jemen können sich den Luxus nicht leisten,
auf den Frieden zu warten – sie sterben jeden Tag, den dieser Krieg
andauert.

Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland e.V.
Ninja Taprogge
Telefon: 030 / 76 90 16 99
Mobil: 0151 / 701 674 97
E-Mail: taprogge@care.de

Original-Content von: CARE Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 26. Februar 2019.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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