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Heizung: Verbrauch stagniert, Preise steigen

 

Januar 2020 – Das abgelaufene Jahr geht mit Rekordwärme in die Annalen ein. Dennoch war der Heizenergiebedarf überdurchschnittlich hoch. Das belegen die Zahlen des BRUNATA-METRONA-Heizenergiemonitors.
Etwa acht Prozent höher als im langjährigen Durchschnitt lag der Heizenergiekonsum in Deutschland im Jahr 2019 – ähnlich wie bereits 2018. Daran ändern auch die Temperaturrekorde des letzten Jahres nichts, denn in den Sommermonaten wird ohnehin nicht geheizt. Von den heizintensiven Monaten (Januar – März; November – Dezember) wiesen Januar und November überdurchschnittlich hohe Verbräuche auf. Zudem sorgte der ungewöhnlich kalte Mai für zusätzlichen Heizbedarf. Februar und Dezember 2019 hingegen waren spürbar verbrauchsärmer als im Durchschnitt.
Vor allem Haushalte mit Ölheizung müssen bei der nächsten Heizkostenabrechnung tiefer in den Geldbeutel greifen. Das 2019 verfeuerte Öl wurde in den meisten Fällen bereits 2018 gekauft. Damals lag der Mittelpreis bei 70,2 ct/l, während er im Jahr davor noch bei 57,1 ct/l gelegen hatte.[1] Das entspricht einer Steigerung von knapp 23 Prozent.

[1] Quelle: https://www.tecson.de/pheizoel.html

Über das BRUNATA-METRONA-Heizenergiemonitoring
Der Heizenergiemonitor (http://www.brunata-metrona.de/hem) der BRUNATA-METRONA-Gruppe erhebt und bewertet den aktuellen Heizenergieverbrauch zehntausender repräsentativer Messstellen bundesweit. Damit bietet er eine zuverlässige Sicht auf die monatliche Entwicklung der witterungsabhängigen Energiekosten für zwölf Abrechnungsperioden pro Jahr. Die Basis bilden viele Millionen realer Heizungsablesungsdaten im Vergleich mit den amtlichen Jahresbilanzen des Energiekonsums für die Bundesrepublik.
Für die Wohnungswirtschaft ergeben sich aus dem Heizenergiemonitor verbesserte Benchmarking-Möglichkeiten für Heizkostenmanagement, verglichen mit solchen, die allein auf allgemeiner meteorologischer Temperaturinformation basieren. Für die Wohnungsnutzer selbst eröffnet sich eine monatlich aktuelle Informationsquelle über den tatsächlichen wetterbedingten mittleren Energiemehr- oder -minderverbrauch in Deutschland, sowohl im direkten Vergleich mit dem Vorjahr als auch mit einem langjährigen Durchschnittswert. Entsprechende unterjährige Verbrauchsinformationen lassen sich auf Wunsch auch zusätzlich für bestimmte Regionen ausweisen.

Posted by on 14. Januar 2020.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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