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Handwerkskammer Reutlingen: Guter Start ins neue Jahr

 

e Zuwächse zuletzt moderater ausgefallen sind?, kommentiert Kammerpräsident Harald Herrmann die Umfrageergebnisse. Rund 30 Prozent der Betriebe in den Landkreisen Freudenstadt, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalb verzeichneten mehr Bestellungen in den ersten drei Monaten des Jahres. Ein Plus von drei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Da gleichzeitig die Zahl derer, die weniger Neuaufträge erhielten, stärker zunahm, fällt der Saldo auf plus 1,9 Prozentpunkte (Vorjahr: plus 4,8 Prozentpunkte).
Dennoch ist das Auftragspolster nochmals angewachsen. Der durchschnittliche Bestand über alle Branchen hinweg beträgt gut zehn Wochen, rund eine Woche mehr als vor zwölf Monaten. Mit rund 15 Wochen liegen das Bauhauptgewerbe und die Ausbauhandwerker, letztere mit einer Zunahme von fünf Wochen, deutlich über dem Kammerdurchschnitt.
Entsprechend hoch ist die Auslastung der Unternehmen. 27 Prozent konnten ihre Kapazitäten im Winterquartal vollständig nutzen, 9,3 Prozent gingen über die 100-Prozent-Marke hinaus. Bei den gewerblichen Zulieferern arbeiteten 30 Prozent unter Volllast, in jedem siebten Metall- und Elektrobetrieb waren Überstunden die Regel.
Am zufriedensten waren die Betriebe aus dem Bauhauptgewerbe mit 80 Prozent, gefolgt von den Gesundheitshandwerkern (78 Prozent) und dem Ausbaugewerbe (72 Prozent). Zwei Drittel der Gewerblichen Zulieferer beurteilten die Geschäftslage mit der Note ?Gut?. Weniger als die Hälfte der Betriebe waren es im Nahrungsmittelgewerbe (48 Prozent), bei den persönlichen Dienstleistern (47 Prozent) und im Kfz-Gewerbe (45 Prozent).
Betriebe überwiegend optimistisch
Die Frühjahrsprognose der Betriebe fällt optimistisch aus. Knapp die Hälfte der Betriebe (47 Prozent) rechnet mit einer zumindest stabilen Entwicklung, 52 Prozent gehen davon aus, dass die Geschäfte im Frühjahr anziehen. In fünf der sieben Handwerkgruppen ist die Zuversicht größer als vor einem Jahr. Den Branchenvergleich führen die Autohäuser und Kfz-Werkstätten an, von denen sich 67 Prozent optimistisch äußerten. Im Bauhauptgewerbe teilen 64 Prozent der Betriebe diese Einschätzung, bei den Bäckern, Metzgern und Konditoren sind es 62 Prozent.
Die 13.500 Handwerksbetriebe in den Landkreisen Freudenstadt, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalb erwirtschaften einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro, beschäftigen über 78.000 Mitarbeiter und bilden rund 4.900 junge Menschen aus.

Posted by on 15. April 2019.

Categories: Bilder, Bildung & Beruf

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