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Große Bildungskonferenz in Baku soll produktives Denken und bessere Lernmethoden entwickeln

Mehr als 600 Lehrer, Schulleiter und pädagogische Leiter aus allen
Teilen der Welt trafen sich im aserbaidschanischen Baku zur 2.
Internationalen Lernkonferenz, die vom Aserbaidschanischen Zentrum
für Lehrerfortbildung (ATDC) in Zusammenarbeit mit The European
Azerbaijan Society (TEAS) veranstaltet wurde.

Die Teilnehmer an der Konferenz mit dem Thema ,Lehren lernen““
befassen sich damit, wie effektives Lernen aussehen sollte und wie
Lehrer produktives Denken fördern können.

Mahabbat Valiyeva, Leiterin des städtischen Amts für Bildung von
Baku, sprach im Namen von Bildungsminister Mikail Dschabbarov: „Die
Konferenz im letzten Jahr wurde heiß diskutiert und von der
Bildungsgemeinschaft sehr positiv aufgenommen. Wir sind überzeugt,
dass auch diese Konferenz erheblich zur Erweiterung von Lernmethoden
beitragen wird.“

„Lehrer bilden das Herzstück für die Verbesserung einer Nation –
aller Nationen“, sagt Graeme Pollock, ein Neuseeländer, der für das
ATDC als Direktor fungiert. „Wenn Sie also für die Zukunft planen,
müssen Sie Lehrer unterstützen, entwickeln und ermutigen.“

Das ist in Aserbaidschan vielleicht noch wichtiger als in anderen
Ländern. Im Laufe der letzten 25 Jahre hat sich die ehemalige
Sowjetrepublik neu aufgebaut, und dazu gehört auch die Umstellung von
alten Lehrgewohnheiten.

„Die Vergangenheit unseres Schulsystems ist im Kommunismus
verankert“, so TEAS-Vorsitzender Tale Heydarov. „Deshalb ist es
unabdinglich für ein junges Land wie Aserbaidschan, unser
Bildungssystem ständig zu aktualisieren und dabei internationale
beste Praktiken zu integrieren. Die Bedeutung von Lehrern und ihrer
Ausbildung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.“

Führende Lehrkräfte trafen sich zu dieser dreitätigen Konferenz in
Baku um das wichtige Problem der beruflichen Weiterbildung zu lösen,
darunter auch Lane Clark aus Kanada und Matt Bromley aus dem
Vereinigten Königreich.

„Ich sehe den Enthusiasmus, die Begeisterung und den dringenden
Wunsch, mehr zu wissen und zu tun“, sagt Clark. „Aber um Menschen zu
befähigen und ermächtigen, muss man das nötige Werkzeug und ein
Gerüst bereitstellen. Genau diese Unterstützung bietet das
Aserbaidschanische Zentrum für Lehrerfortbildung in Form der so
dringend benötigten Ausbildung.“

„Keine Schule und kein Schulsystem kann besser sein als die
Qualität des Lehrkörpers“, sagt Tristian Stobie, Director of
Education bei Cambridge Assessment International Education, einem
Unternehmen, das in mehr als 160 Ländern, 10.000 Schulen und 27
Ministerien Bildungsdienste bereitstellt. „Aserbaidschan investiert
in die Bildung und wird damit Erträge erzielen.“

Eine der Prioritäten des ATDC sind Programme zur Förderung des
Englischunterrichts in Schulen. Außerdem richtete das Zentrum
englische Konversationsclubs ein, die sich spezifisch mit
Bildungsthemen befassen.

Bromley betont die Bedeutung von Englisch, da die Sprache den
aserbaidschanischen Schülern Zugang zur Welt gewährt: „So können sie
sich besser entwickeln und mit größerer Erfahrung nach Aserbaidschan
zurückkehren. Daher fördert eine Weiterentwicklung des
Englischunterrichts den Aufbau des Landes und seinen Erfolg auf der
Weltbühne.“

Das ATDC bildet ca. 3.000 Lehrkräfte pro Jahr aus, und dies wirkt
sich direkt auf die 100.000 Schüler aus, die von Änderungen und
besseren Lehrmethoden profitieren. Zudem richtete das Zentrum –
gemeinsam mit dem ECIS (European Council of International Schools) –
ein internationales Lehrerzertifizierungsprogramm in Aserbaidschan
ein.

Detaillierte Informationen finden Sie unter
http://www.azteachers.az.

Pressekontakt:
Graeme Pollock
Graeme.pollock@azteachers.az
+994-502-901-690

Original-Content von: Azerbaijan Teacher Development Centre (ATDC), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 19. November 2017.

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Categories: Vermischtes

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