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Größter Benchmark Report zum Ideenmanagement stellt aktuelle Ergebnisse für 2025 vor–einschließlich erster umfassender Studie zur Nutzung von KI im Ideenmanagement

Zu den 273 Teilnehmern aus Deutschland,Österreich und der Schweiz zählen rund ein Drittel der DAX-Unternehmen sowie viele bekannte Markenhersteller und Hidden Champions der unterschiedlichsten Branchen und Größen. Sie stehen für insgesamt über 1,5 Mio. Beschäftigte. Unternehmen unter 2.000 Beschäftigte stellen 60%der Teilnehmer.

Die aktuellen Zahlen des„Kennzahlenvergleichs Ideenmanagement 2025“:

Im Folgenden sind die Medianwerte sowie in Klammern die arithmetischen Durchschnittswerte angegeben:
– Eingereichte Ideen pro 1.000 Beschäftigte: 161 (341)
– Einsparung pro 1.000 Beschäftigte: 126 T€ (287 T€)
– Einsparung pro umgesetzter Idee: 1.815€ (5.952 €)

Seit 2021 zeigen sich in den wichtigsten Kennzahlen des Ideenmanagements kaum statistisch signifikanteÄnderungen. Das gilt sowohl für Produktions- als auch für Nicht-Produktionsunternehmen. Während sich in Produktionsunternehmen im Schnitt 12% der Beschäftigten mit mindestens einer Idee pro Jahr beteiligen, sind es in Nicht-Produktionsunternehmen 5% der Beschäftigten. So kommen inProduktionsunternehmen rund 200 Ideen pro 1.000 Beschäftigte zusammen, in Nicht-Produktionsunternehmen 70 Ideen pro 1.000 Beschäftigte. Der finanziell ausweisbare Nutzen liegt in Produktionsunternehmen knapp über 130 T€ pro 1.000 Beschäftigte, in Nicht-Produktionsunternehmen knapp unter 65 T€ pro 1.000 Beschäftigte.

Erfolgsfaktoren: In einer qualitativen Selbsteinschätzung bewerteten knapp ein Viertel der Teilnehmer ihre Unternehmenskultur positiv, etwas mehr als ein Viertel negativ und die Hälfte indifferent. Unternehmen mit positiver Einschätzung weisen bei allen Kennzahlen häufiger hohe Werte auf als Unternehmen mit einer weniger guten Bewertung.

Auch eine höhere Intensität des internen Marketings für das Ideenmanagement geht signifikant häufiger mit guten Ergebnissen einher, während die Funktionalität und Attraktivität der genutzten Software kaum Zusammenhänge mit Kennzahlen zeigen.

Künstliche Intelligenz: Nachdem im Jahr 2021 nur 3% der damaligen Teilnehmer KI für das Ideenmanagement nutzten, ist dieser Anteil im Jahr 2025 auf knapp 27% gestiegen. Im Vergleich zur allgemein extrem raschen Verbreitung von KI ist dieser Anteil noch immer relativ gering.

Am häufigsten wird KI im Ideenmanagement bislang für textliche Formulierungen verwendet. Das ist nicht verwunderlich, denn hierfür kann die Sprachkompetenz der generativen KI-Modelle direkt eingesetzt werden, ohne vorher aufwändige firmenspezifische Anpassungen vornehmen zu müssen. So hilft KI bereits Einreichern bei der Beschreibung ihrer Ideen, Entscheidern beim Verfassen von Feedback an Einreicher und dem Ideenmanagement selbst bei der Erstellung von Reporting-, Marketing-, Informations- oder Schulungsmaterial.

Pläne für eine erstmalige oder über bisherige Funktionen hinausgehende Nutzung von KI finden sich in einem deutlich größeren Anteil der Nicht-Produktions- als der Produktionsunternehmen. KI soll Einreicher unterstützen, ihre Ideen auf Realisierungswahrscheinlichkeit und Vollständigkeit zu überprüfen und anschließend per Diktierfunktionen einzugeben. KI generierte Verständnishilfen und Entscheidungsvorlagen sollen die Begutachtung und Entscheidung von Ideen erleichtern, KI basierte Dublettenfilter das Ideenmanagement selbst entlasten.

Auf der Wunschliste steht die Nutzung von KI als Filter für KI generierte Ideen an letzter Stelle. Offenbar ist eine „Überschwemmung“ mit solchen Ideen nur ein fiktives „Problem“.

Der„Kennzahlenvergleich Ideenmanagement“ wird seit 2018 jährlich von der Unternehmensberatung Dr. Neckel durchgeführt. Er verfügt über die weitaus größte Datenbasis zum Ideenmanagement und ist die einzige Quelle, die allen Interessenten die jeweils aktuellen Kennzahlen unentgeltlich und frei zugänglich zur Verfügung stellt: Den verantwortlichen Akteuren in Unternehmen und Organisationen ebenso wie Softwareanbietern, Beratungsunternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

Für die teilnehmenden Unternehmen werden individuelle Ergebnisberichte erstellt, in denen jeder Teilnehmer seine eigene Position im Vergleich zu allen anderen sieht, aber gegenüber den anderen anonym bleibt. Die Auswertung und eine einzigartige Visualisierung der Ergebnisse geben den Teilnehmern Orientierung und Anregungen für die Nutzung des Ideenschatzes in den Köpfen ihrer Mitarbeitenden.

Die Teilnahme am Kennzahlenvergleich ist unentgeltlich und steht allen Unternehmen mit einem Ideenmanagement offen. Ein Erwerb der Ergebnisberichte durch nicht teilnehmende Unternehmen ist nicht möglich.

Posted by on 6. Mai 2026.

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Categories: Allgemein

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