Gesunde Ernährung nicht durch Parteispenden torpedieren

Gegen die Lobbyarbeit der Zuckerindustrie und gegen den Widerstand von Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) jedoch hatte Ministerpräsident Daniel Günther aus Schleswig-Holstein wohl keine Chance mit seinem Antrag, vermutet die ÖDP: „Auf die Parteispenden der Südzucker- AG will man bei der Union wohl auch in Zukunft nicht verzichten\“, begründete Mehlo-Plath ihre Kritik an der Union. Weder die ökonomisch fundierte Empfehlung des Instituts der Deutschen Wirtschaft noch die handfesten medizinischen Gründe, die der Marburger Ärztebund und Foodwatch für eine Zuckersteuer anführen, konnten offensichtliche den CDU-Parteitag überzeugen, ist die ÖDP-Expertin enttäuscht. Die von Parteispenden absolut unabhängige Ökologisch-Demokratische Partei fordert dagegen schon lange ohne Wenn und Aber die Einführung einer Steuer auf alle raffinierten Zucker, da deren schädliche Wirkung seit Jahrzehnten bekanntist. Im Gegenzug dazu möchte die Naturschutzpartei den Anbau und Verkauf gesunder Lebensmittel durch eine Mehrwertsteuersenkung fördern. Die ÖDP fordert auch, Produkte mit hohem Zuckeranteil zu kennzeichnen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher am Regal die Wahl haben, sich dagegen zu entscheiden. Und sie will generell ungesunde Lebensmittel besteuern, die Mehreinnahmen dann in Gesundheitsbildung oder Prävention von ernährungsbedingten Krankheiten investieren.
Link zum ganzheitlichen Gesundheitskonzept derÖDP:
https://www.oedp.de/themen/gesundheitspolitik
Categories: Allgemein
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