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Gemeinsamer Appell der Bürgerrechtler Jesse Jackson und Romani Rose beim Europäischen Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau

Mit dem Bürgerrechtler Rev. Jesse L. Jackson
Sr., Präsident der Rainbow/PUSH Coalition (RPC), und Romani Rose,
Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, werden am 2.
August in Auschwitz-Birkenau erstmals ein Vertreter der
USamerikanischen Bürgerrechtsbewegung und ein Vertreter der
Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma in Europa gemeinsam sprechen.
Sie werden außerdem einen weltweiten Appell zu Engagement für
Rechtsstaatlichkeit und Demokratie und gegen jede Form von Rassismus
unterzeichnen.

Zum 75. Jahrestag der Ermordung von etwa 4.300 Sinti und Roma am
2. August 1944 spricht mit Jesse L. Jackson Sr. erstmals ein
Vertreter der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung beim Europäischen
Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma. Zu diesem historischen Anlass
werden er und Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher
Sinti und Roma, im Rahmen der Gedenkfeier ab 11 Uhr (Einlass 10 Uhr)
einen gemeinsamen Appell unterzeichnen. Sie rufen damit weltweit zu
solidarischem Eintreten gegen jede Form von Rassismus, Antiziganismus
und Antisemitismus auf und appellieren im Bewusstsein der Geschichte
an die Verantwortung eines jeden Einzelnen für Rechtsstaatlichkeit
und Demokratie. Der Appell richtet sich ausdrücklich auch an die
internationale Staatengemeinschaft, Minderheitenrechte anzuerkennen
und umzusetzen.

Jedes Jahr erinnern der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und
der Polnische Roma-Verband in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen
Museum Auschwitz-Birkenau an die Verfolgung und Ermordung der Sinti
und Roma während des Nationalsozialismus. Bei der Gedenkveranstaltung
sind die Regierungen Polens, Deutschlands und anderer Staaten, wie
auch die internationalen Organisationen hochrangig vertreten.

Für die Überlebenden des Holocaust sprechen die
Auschwitz-Überlebenden Else Baker, Éva Fahidi-Pusztai und Nadir
Dedic. Es werden bis zu 1.500 Gäste aus ganz Europa zu der
Gedenkveranstaltung erwartet.

Interviews / Akkreditierung:

An der Gedenkfeier am 2. August werden die einige wenige ältere
Menschen teilnehmen, die den Völkermord an Sinti und Roma überlebt
haben. Dieses Ereignis ist für sie und ihre Angehörigen von großer
Bedeutung, weil es sie und ihr Schicksal ehrt. Auf vorherige Anfrage
können wir Interviews mit Überlebenden, mit Rednerinnen und Rednern,
sowie mit teilnehmenden Institutionen ermöglichen.

Zusätzliche Informationen zum Ablauf, zur Anfahrt, Biografien der
Redner, Reden und Appell mit Sperrvermerk, Bildmaterial etc. finden
sie unter https://zentralrat.sintiundroma.de/pressebereich/

Pressekontakt:
Thomas Baumann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Zentralrat Deutscher Sinti und Roma
Bremeneckgasse 2
69117 Heidelberg

+49 6221 981126

www.sintiundroma.de
thomas.baumann@sintiundroma.de
www.facebook.com/sintiundroma
Follow us on Twitter: sintiundromaDE

Original-Content von: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 30. Juli 2019.

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Categories: Vermischtes

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