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Gehaltsbiografie 2018: So unterschiedlich sind die Lebenseinkommen in Deutschland (FOTO)

 


Wie viel Geld verdienen Arbeitnehmer in ihrem gesamten
Berufsleben? Welchen Einfluss hat plötzliche Arbeitslosigkeit auf die
Entwicklung des restlichen Lebenseinkommens? Antworten auf diese und
weitere Fragen liefert die neue Studie \“Gehaltsbiografie 2018\“ des
Hamburger Vergleichsportals Gehalt.de. Für die Untersuchung wurden
217.867 Datensätze von Fach- und Führungskräften aus den letzten 12
Monaten analysiert. Das Ergebnis: Wer 45 Jahre Arbeitslosengeld II
(ALG II) bezieht, häuft bis zum 65. Lebensjahr rund 485.500 Euro an.
Mindestlohnempfänger erhalten im gleichen Zeitraum 846.400 Euro –
Vertriebsleiter mit akademischem Hintergrund verdienen wiederum über
drei Millionen Euro in ihrer Karriere.

So viel verdienen Fach- und Führungskräfte bis zum Renteneintritt

Berufseinsteiger in Deutschland verdienen durchschnittlich 30.056
Euro im Jahr. Mit 60 Jahren können sie ihr Einkommen mit 58.229 Euro
fast verdoppeln. Im Durchschnitt erhalten Fachkräfte 45.839 Euro und
Führungskräfte rund 109.202 Euro jährlich. \“Hochgerechnet auf das
ganze Berufsleben entstehen je nach Beruf Gehaltsunterschiede in Höhe
von mehreren Millionen Euro. Vielen ist der Gesamtbetrag ihrer
Lebenseinkommen gar nicht bewusst\“, sagt Philip Bierbach,
Geschäftsführer von Gehalt.de.

Über drei Millionen Euro für den Vertriebsingenieur

Der Vertriebsingenieur gehört beispielsweise zu den am besten
verdienenden Beschäftigten in Deutschland: Sein Gehalt summiert sich
im Laufe seiner Karriere auf über drei Millionen Euro. Zum Vergleich:
Die eher gering vergüteten Rezeptionisten kommen auf ein
Lebenseinkommen von rund 1,2 Millionen Euro.

Lebensszenario: 656.217 Euro weniger durch Jobverlust

Doch wie verändert sich die Höhe des Lebenseinkommens, wenn
Beschäftigte arbeitslos werden? Wie stark sich ein Jobverlust
auswirken kann, zeigt die fiktive Einkommensentwicklung eines
Altenpflegers: Im regulären Karriereverlauf verdient dieser bis zum
Renteneintrittsalter 1,3 Millionen Euro. Wird er beispielsweise mit
40 Jahren arbeitslos und zum ALG II-Bezieher, ohne wieder ins
Berufsleben zurückkehren zu können, sinkt sein Lebenseinkommen auf
651.612 Euro. Der Verlust des Berufes kostet den Altenpfleger somit
knapp die Hälfte seines gesamten Lebensgehalts. \“Das Abrutschen in
ALG II hat massive finanzielle Einbußen zur Folge. Der Weg aus der
Erwerbslosigkeit sollte oberste Priorität haben\“, so Bierbach weiter.

ALG II vs. Mindestlohn Darüber hinaus haben die Experten von
Gehalt.de das Einkommen zwischen ALG II- und Mindestlohnempfängern
verglichen. In beiden Fällen beginnt der Bezug im Alter von 20 und
endet mit 65. Das Ergebnis: Über die gesamte Zeit ergibt sich ein
Einkommensunterschied von 360.916 Euro. Der ALG II-Empfänger erhält
insgesamt 485.484 Euro, im Mindestlohn-Szenario sind es 846.400 Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.gehalt.de/news/gehaltsbiografie-2018

Die komplette Studie mit allen Ergebnissen können Sie sich hier
kostenlos herunterladen:
https://www.gehalt.de/downloads/presse/Gehaltsbiografie-2018.pdf

Zur Methodik: Das Vergleichsportal Gehalt.de analysierte 217.867
Gehaltsdatensätze von Fach- und Führungskräften aus den letzten 12
Monaten. Berücksichtigt wurden das Geschlecht, der Bildungsstand, die
Berufsbranche sowie die Unternehmensgröße in Korrelation zum Alter.
Der ALG II-Satz in dieser Berechnung basiert auf einem Singlehaushalt
im Bundesland Hamburg ohne Zusatzleistungen.

Laut Mindestlohngesetz wird die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns
alle zwei Jahre neu festgelegt. Dieser beträgt im Jahr 2018, wie auch
im Jahr zuvor, 8,84 Euro. Der Mindestlohn kann je nach Branche höher
ausfallen. Für unsere Berechnung wird jedoch ein Fixum von 8,84 Euro
pro Stunde angenommen und die Arbeitszeit auf 40 Stunden pro Woche
festgelegt. Daraus ergibt sich ein Jahreseinkommen von rund 18.400
Euro.

Der Median beschreibt die Mitte aller Daten: 50 Prozent liegen
über dem Wert, 50 Prozent darunter. Q1 (1. Quartil) bedeutet, 25
Prozent der Gehälter liegen unter diesem Wert, Q3 (3. Quartil)
bedeutet, 25 Prozent der Gehälter liegen über diesem Wert.

Anmerkung:

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in der vorliegenden
Pressemitteilung die gewohnte männliche Sprachform bei
personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies
impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts,
sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als
geschlechtsneutral zu verstehen sein.

Über GEHALT.de

GEHALT.de ist das führende Gehaltsportal im deutschsprachigen
Raum. Jeden Monat unterstützt die Webseite über 3 Millionen
ArbeitnehmerInnen mit vielfältigen Services und wertvollen
Entscheidungshilfen. Das Onlineportal bietet einen kostenfreien
Zugang zu aktuellen Gehaltsdaten und verfügt über die größte
Vergütungsdatenbank in Deutschland.

Das Angebot reicht von spannenden Statistiken, Auswertungen für
einzelne Berufe und Branchen, Informationen zu Themen rund um Gehalt,
Karriere und Arbeitswelt bis hin zu Tipps und Tricks für die
erfolgreiche Gehaltsverhandlung. Ein weiteres Kernelement ist die
integrierte Meta-Jobsuchmaschine, die Anzeigen aller relevanten
Jobbörsen in Deutschland bündelt und darüber hinaus ein zu
erwartendes Gehalt schätzt. Damit bietet Gehalt.de als erste Webseite
in Deutschland einen Gehaltsfinder für Stellenanzeigen.

Pressekontakt:
Artur Jagiello
GEHALT.de
Straßenbahnring 19 | 20251 Hamburg | Germany
jagiello@gehalt.de
Tel:+49404134543900
fax +49(0) 40.41 34 54 34

Original-Content von: Gehalt.de, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 31. Juli 2018.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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