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Gegen denÄrztemangel: Asklepios und MSH schaffen zusätzliche Medizinstudienplätze in Hamburg

 

Die Asklepios Kliniken Gruppe und die MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University (MSH) bündeln ihre Kräfte, um dem steigenden Bedarf an qualifizierten Mediziner:innen mit einer großangelegten Ausbildungsoffensive zu begegnen. Durch eine neue strategische Partnerschaft entstehen in der Hansestadt in den kommenden Jahren zusätzlich ca. 75 Studienplätze für angehende Ärztinnen und Ärzte pro Semester – eine signifikante Stärkung der Ausbildungskapazitäten.

Angesichts des bundesweitenÄrztemangels ist der Ausbau von Studienkapazitäten eine gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit. Die Kooperation zwischen Asklepios und der MSH sieht vor, Medizinstudierende künftig nach deutschem Recht auf höchstem universitärem Niveau jetzt auch an den Hamburger Asklepios Kliniken auszubilden. Damit wird Asklepios neben den Helios Kliniken Schwerin zum zweiten universitären Campus der MSH in Hamburg.

\“Wir haben die Verantwortung, nicht nur hervorragende Patientenversorgung zu leisten, sondern auch denärztlichen Nachwuchs nachhaltig auszubilden\“, betont Joachim Gemmel, CEO der Asklepios Gruppe.\“Nur so können wir die Gesundheitsversorgung in Deutschland auf hohem Niveau aufrechterhalten\“.

Dazu werden Ausbildungsstrukturen weiterentwickelt, Praxisanteile ausgebaut und innovative Lehrformate etabliert. Die klinische Ausbildung für die Arbeit in interdisziplinären und interprofessionellen Teams hat dabei einen ganz besonderen Stellenwert und ist Teil des Hochschulkonzeptes der MSH. Die enge Verzahnung von vorklinischer und klinischer Ausbildung, ein hoher Praxisbezug zur Gesundheitsversorgung, die Vermittlung vielfältiger beruflicher Perspektiven sowie die wissenschaftliche Qualifikation für die Zukunft der Medizin sehen die Partner als gemeinsamen Auftrag.

Erfolgsmodell MSH wird konsequent ausgebaut

Die MSH setzt damit ihren Erfolgskurs in der Kooperation mit namhaften Klinikträgern fort. Bereits seit 2012 arbeitet die Hochschule mit den Helios Kliniken Schwerin sehr eng zusammen. Sie haben es gemeinsam geschafft, den Studiengang Medizin erfolgreich durch die sehr umfangreichen Genehmigungsverfahren zu bringen. Zum Jahresende 2025 wurden die ersten 43 Absolventinnen und Absolventen in Kooperation mit den Helios Kliniken Schwerin feierlich verabschiedet. Die starke Leistungsbilanz dieses Pionierjahrgangs unterstreicht den Erfolg des praxisnahen Studienkonzepts. Ein zentraler Baustein ist dabei ein Curriculum, das kontinuierlich weiterentwickelt und jetzt auch standortübergreifend umgesetzt wird, um eine konsistente und qualitativ hochwertige Ausbildung an beiden Standorten sicherzustellen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Helios Schwerin wird auch künftig unverändert bestehen und weiterentwickelt und nun durch den neuen Partner Asklepios gezielt ergänzt. Helios sieht darin ein zukunftsweisendes Modell zur Ausbildung hochqualifizierter Ärztinnen und Ärzte in Deutschland und begrüßt ausdrücklich, dass dieser Ansatz mit der weiteren Partnerschaft – Asklepios- wächst.

Ilona Renken-Olthoff, Geschäftsführerin der MSH, erklärt:\“Eine hochwertige medizinische Ausbildung braucht beides: wissenschaftliche Exzellenz und gelebte Praxis. Durch die Kooperation mit Asklepios können wir weiteren Studierenden genau diese Verbindung noch intensiver bieten und sie gezielt auf die Anforderungen im Berufsalltag vorbereiten. Beide Standorte werden dazu das standortübergreifende Konzept umsetzen und leben\“.

Praxisnahe Lehre an Hamburger Standorten

Der Einstieg in die Kooperation erfolgt schrittweise: Ab Oktober 2026 startet das 5. Fachsemester nach dem neuen Konzept in Hamburg und Schwerin. Den Auftakt für die Kooperation bildet das Asklepios Klinikum Harburg, wo eine eigene Lehrstation sowie ein Hörsaal für die theoretische Ausbildung eingerichtet werden. Perspektivisch soll die praktische Ausbildung auf alle Hamburger Asklepios Kliniken – darunter Standorte wie Altona – ausgeweitet werden.

\“Als neuer Partner bringen wir unsere klinische Erfahrung aktiv in die Ausbildung ein\“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Sara Sheikhzadeh, Chief Medical Officer (CMO) der Asklepios Kliniken Gruppe.\“Unser Ziel ist es, junge Medizinerinnen und Mediziner frühzeitig für die Praxis zu begeistern und ihnen ein Umfeld zu bieten, in dem sie Verantwortung übernehmen und wachsen können\“.

Zwei Wege zum Medizinstudium bei Asklepios

Die neue Partnerschaft mit der MSH ergänzt die bewährte Zusammenarbeit mit der Semmelweis Universität in Budapest. Die Asklepios Medical School mit dem Asklepios Campus Hamburg bleibt vollständig bestehen – auch die Anzahl der Semmelweis-Studierenden wird nicht reduziert. Seit 2008 haben mehr als 650 Nachwuchsmediziner:innenihr Studium im Rahmen der Partnerschaft erfolgreich abgeschlossen. Medizinische Nachwuchskräfte können damit künftig auf zwei universitären Wegen in Hamburg ausgebildet werden – entweder über die renommierte Semmelweis Universität oder über die MSH nach deutschem Recht.

Über die IRO Group

Die IRO Group ist ein erfolgreiches Netzwerk aus Forschungsinstituten, Forschungs- und Lehrambulanzen sowie Weiterbildungsinstituten der Bildungsunternehmerin Ilona Renken-Olthoff. Zur IRO Group gehören fünf private, staatlich anerkannte Hochschulen und Universitäten: die MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University, die MSB Medical School Berlin – Hochschule für Gesundheit und Medizin, die HMU Health and Medical University Erfurt, die HMU Health and Medical University mit Sitz in Potsdam und Standorten in Düsseldorf / Krefeld und München und die BSP Business and Law School in Berlin und einen Campus in Hamburg als Managementhochschule mit einer universitären juristischen Fakultät.

Über die MSH Medical School Hamburg

Die MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit Sitz in der modernen Hamburger HafenCity. Sie wurde 2009 gegründet und bietet seitdem eine Vielzahl an Bachelor- und Masterstudiengängen sowie den Staatsexamensstudiengang Humanmedizin an. Das Besondere an der MSH ist, dass sie mit ihren Fakultäten Fachhochschule und Universität vereint. Alle Fakultäten setzen konsequent auf ein interprofessionelles und interdisziplinäres Hochschulkonzept, das sich in Studium und Lehre, Forschung, Versorgung und Transfer widerspiegelt zur Ausbildung von Health Professionals.

Gut für Hamburg

Asklepios betreibt in Hamburg sieben Kliniken, davon vier Krankenhäuser der Maximalversorgung. Dazu kommen vielfältige ambulante fachärztliche und therapeutische Angebote in den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), psychiatrischen und psychosomatischen Institutsambulanzen sowie Therapiezentren. Patient:innen profitieren bei Krankheitsbildern von der interdisziplinären Behandlung innerhalb der Asklepios Kliniken und der standortübergreifenden Zusammenarbeit der Kliniken und Einrichtungen in Altona, Barmbek, Harburg, Nord, St. Georg, Rissen und Wandsbek. Bereits seit mehr als 20 Jahren ist Asklepios ein verlässlicher Partner im Hamburger Gesundheitswesen und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatient:innen in der Hansestadt. Die intensive Zusammenarbeit von Spezialist:innen aus 28 medizinischen Disziplinen in standortübergreifenden Fachgruppen und interdisziplinären Netzwerken sichert eine besonders hohe Behandlungsqualität. Gemeinsam sorgen die unterschiedlich spezialisierten Expert:innen im Team für eine flächendeckende Spitzenmedizin für alle.

Pressekontakt:

IRO Group und MSH
Ilona Renken-Olthoff
Geschäftsführerin
MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University GmbH
Am Kaiserkai 1 | 20457 Hamburg
E-Mail: ilona.renken-olthoff@medicalschool-hamburg.de
www.medicalschool-hamburg.de

Original-Content von: MSH Medical School Hamburg,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 2. April 2026.

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Categories: Allgemein

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