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\“Geflüchtete sind in der Pflege längst eine wichtige Unterstützung\“ / Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas und Dr. Karamba Diaby besuchten das Projekt \“Care for Integration\“ in Duisburg

Die SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und
Dr. Karamba Diaby haben sich am gestrigen 23. Mai 2019 in der
Akademie für Pflegeberufe und Management (apm) in Duisburg über das
Qualifizierungsprojekt \“Care for Integration\“ des Bundesverbandes
privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und seines
Pflegeschulträgers apm informiert. \“Care for Integration\“ bietet
geflüchteten Menschen die Möglichkeit, einen Schulabschluss zu machen
und in den Pflegeberuf einzusteigen.

Fast 100 geflüchtete Menschen werden in diesem Projekt an mehreren
Standorten in Nordrhein-Westfalen betreut. \“Diese
Altenpflegehelferausbildung mit integriertem Hauptschulabschluss ist
ein großer Gewinn für alle\“, sagte die stellvertretende
bpa-Landesvorsitzende Anne Egidy, die in ihrem ambulanten
Pflegedienst in Düsseldorf aktiv Geflüchtete ausbildet. \“Für diese
Menschen eröffnen wir eine interessante berufliche Perspektive,
während Pflegedienste und Heime dringend benötigte Pflegekräfte
gewinnen.\“

Auch die beiden Bundestagsabgeordneten sehen in der Integration
geflüchteter Menschen in die Pflege eine Chance. \“Wir suchen dringend
Menschen, die in der Pflege arbeiten wollen. \’\’\’\’Care for Integration\’\’\’\‘
kann dabei helfen\“, erklärte die Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas.
\“Die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung ist eine
Herausforderung, die nur bewältigt werden kann, wenn alle mit
anpacken. Geflüchtete sind in der Pflege längst eine wichtige
Unterstützung\“, ergänzte ihr Bundestagskollege Dr. Karamba Diaby.

Im direkten Gespräch mit \“Care for Integration\“-Schülerinnen und
-Schülern aus unterschiedlichen Herkunftsländern zeigten sich die
Bundestagsabgeordneten auch von den positiven Erfahrungsberichten
über die Praxiseinsätze beeindruckt. \“Pflegebedürftige und deren
Familien nehmen die Auszubildenden mit großem Respekt auf. Sie
erleben, welche positive Rolle die Menschen spielen können, die in
den letzten Jahren zu uns gekommen sind\“, so die Duisburger
Abgeordnete Bärbel Bas. \“Diese positive Erfahrung für die
Geflüchteten unterstützt deren Integration hier bei uns\“, ist sich
Karamba Diaby sicher.

Nach dem Start im Jahr 2017 befindet sich das Projekt \“Care for
Integration\“ derzeit im zweiten Durchgang. Zahlreiche Absolventen des
ersten Ausbildungsganges arbeiten weiterhin in der Pflege oder haben
sogar eine Fachkraftausbildung angeschlossen.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon fast
1.700 in Nordrhein-Westfalen) die größte Interessenvertretung
privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland.
Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der
Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater
Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen
die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000
Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 24,2 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Norbert Grote, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle,
Tel.: 0211/311 39 30, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 24. Mai 2019.

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