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Furcht vor dem Fremden: \“Wissenschaft am Donnerstag\“ in 3sat mit Dokuüber Xenophobie und Wissenstalk \“scobel\“ über neuen Antisemitismus (FOTO)

 


Donnerstag, 18. April 2019, ab 20.15 Uhr
Mit Erstausstrahlung

Die Scheu vor fremden Menschen liegt in unserer DNA, sie ist ein
Schutzmechanismus, der lebensrettend sein kann. Vorurteile gegenüber
Fremden sind schon aus der Antike überliefert. Doch wie sehr sind wir
unseren evolutionären Wurzeln ausgeliefert, und wie sehr sind Sorgen
und Ängste gesellschaftliche Konstruktionen? Die 3sat-Dokumentation
\“Furcht vor dem Fremden\“ geht diesem Phänomen am Donnerstag, 18.
April 2019, 20.15 Uhr, auf den Grund und zeigt neue
Forschungsansätze. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, folgt \“scobel – Neuer
Antisemitismus\“ in Erstausstrahlung. Welche Wege es aus
Antisemitismus und Xenophobie gibt, diskutiert Gert Scobel mit seinen
Gästen, darunter Michel Friedman.

Die Angst vor Fremdem erklären Evolutionsforscher damit, dass
davon früher das Überleben der eigenen Gruppe abhing. In der
Dokumentation \“Angst vor dem Fremden\“ von Eva Münstermann und Nicola
Burfeindt sagt Professor Borwin Bandelow, Psychiater und
Angstforscher: \“Es ist ein Urangst-System, genauso wie die Angst vor
Spinnen, und lässt sich nicht durch Worte oder Fakten überzeugen.\“ In
ihrer Forschung zur Hartnäckigkeit von Vorurteilen stellt die
Psychologin Professor Beate Küpper vor allem fest, dass die
Konstruktion der eigenen Identität in direkter Abhängigkeit zu dem
Fremden und dessen vermeintlicher Andersartigkeit steht. Professor
Carsten K. W. De Dreu in Amsterdam erforscht den Einfluss von
Hormonen auf unser Verhalten gegenüber Mitgliedern fremder Gruppen.

Im Anschluss an die Doku, um 21.00 Uhr, folgt im Rahmen von
\“Wissenschaft am Donnerstag\“ die Gesprächssendung \“scobel – Neuer
Antisemitismus\“. Neue Studien belegen, dass der Antisemitismus,
gepaart mit Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und rechten Parolen,
wieder zunehmend die Mitte der Gesellschaft erobert. Dabei geht
Judenhass immer mehr Hand in Hand mit allgemeinem Fremdenhass.
Darüber sowie über die Frage, welche Wege es aus Antisemitismus und
Xenophobie gibt, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen. Zu diesen
zählen Miriam Rürup, Historikerin und Leiterin des Instituts für die
Geschichte der deutschen Juden, Armin Nassehi, Professor für
Kultursoziologie, Politische Soziologie, Religionssoziologie,
Wissens- und Wissenschaftssoziologie an der
Ludwig-Maximilians-Universität München, und Michel Friedman,
Rechtsanwalt, Publizist und Direktor des \“Center for Applied European
Studies\“.

\“Wissenschaft am Donnerstag\“: In 3sat steht der Donnerstagabend im
Zeichen der Wissenschaft. Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine
Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften,
Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert
Scobel mit seinen Gästen zum Thema.

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 – 70-16478;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon:
06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wad

Weitere Informationen: https://ly.zdf.de/hj0/

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

Pressekontakt:
Zweites Deutsches Fernsehen
HA Kommunikation / 3sat Pressestelle
Telefon: +49 – (0)6131 – 70-12121

Original-Content von: 3sat, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 12. April 2019.

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Categories: Bilder, Medien & Unterhaltung

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