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Frühlingsgefühle – Wenn die Natur zur Kinderstube wird (AUDIO)

Anmoderationsvorschlag:

Langsam aber sicher geht die kalte und dunkle Jahreszeit zu Ende:
Die Tage sind inzwischen schon wieder spürbar länger. Überall warten
die Pflanzen auf die ersten warmen Sonnenstrahlen, die natürlich auch
immer mehr Menschen in die Natur locken. Und auch bei den Tieren
machen sich so langsam Frühlingsgefühle breit. Manche Tiere sind noch
weiter: Die Wildschweine bekommen nämlich in diesen Tagen ihren
Nachwuchs. Aber so niedlich die kleinen Schweinchen mit ihren weißen
Streifen auch sind – zu nahe kommen sollte man den Frischlingen auf
keinen Fall, weiß Mario Hattwig.

Sprecher: Sie sind wirklich süß und man möchte sie einfach nur
knuddeln. Besonders zu Frischlingen sollte man Abstand halten, denn
die Mutter ist meistens in der Nähe und kann angreifen.

O-Ton 1 (Torsten Reinwald, 06 Sek.): \“So eine Bache wird bis 80
Kilogramm schwer, bis zu 45 Stundenkilometer schnell. Da kann man
nicht einfach weglaufen.\“

Sprecher: Warnt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband. In den
ersten Wochen nach der Geburt halten sich die Frischlinge im Dickicht
auf. Hier baut die Bache einen sogenannten Wurfkessel.

O-Ton 2 (Torsten Reinwald, 11 Sek.): \“Das ist sogar mit Deckel und
Klimaanlage, also hochkomplex, wo dann die Temperatur auch geregelt
wird. Dann gehen sie auf Erkundungstour und sind dann auch mit der
Mutter schon unterwegs.\“

Sprecher: In der Natur ist es sehr unwahrscheinlich, dass uns
Wildschweine über den Weg laufen, denn die Tiere wittern uns lange
bevor wir sie sehen. In der Stadt sieht das aber anders aus. Kann das
Wildschwein nicht flüchten und fühlt sich bedroht,…

O-Ton 3 (Torsten Reinwald, 12 Sek.): \“…dann wird es erst mal
laut schnauben und danach wird es Sie fixieren, den Pürzel in die
Höhe stellen, und das allerletzte Signal ist dann tatsächlich ein
ganz lautes Schlagen der Eckzähne, ein lautes Klappern.\“

Sprecher: Aber nicht nur von Wildschweinen und deren Nachwuchs
sollte man die Finger lassen. Auch auf kleine Feldhasen, Enten und
Rehe kann man in der Natur stoßen.

O-Ton 4 (Torsten Reinwald, 19 Sek.): \“Und alle diese Tiere sind
Nestflüchter, sind gut getarnt und werden von ihren Eltern alleine
gelassen. Das ist der beste Schutz vor Fressfeinden. Und wenn ich
jetzt natürlich, oder mein Hund, tatsächlich so ein Jungtier finde,
dann gilt, nicht anfassen und wieder entfernen, weil die Elterntiere
sind meist in der Nähe und beobachten ihren Nachwuchs.\“

Sprecher: Vor allem Hunde sind eine große Gefahr für die
Jungtiere, denn in Ihnen steckt immer noch ein Wolf und ein
entsprechender Jagdinstinkt.

O-Ton 5 (Torsten Reinwald, 10 Sek.): \“Hunde sollten auf den Wegen
bleiben und sollten auf Ruf oder Pfiff zurückkommen. Ansonsten lieber
an die Leine nehmen und die Ordnungsbehörde vor Ort, die informiert
auch darüber, wo Leinenpflicht tatsächlich vorgeschrieben ist.\“

Abmoderationsvorschlag:

Also: Grundsätzlich sollte man aufmerksam sein. Bei Wildschweinen
eher das Weite suchen. Und Rehkitze und andere Tierbabys, die allein
sind, auf keinen Fall anfassen oder gar mitnehmen. Alle Infos rund um
die Kinderstube Wald und Flur finden Sie auch noch mal im Netz unter
www.jagdverband.de.

Pressekontakt:
Torsten Reinwald
Tel.: 030/209139423
Mail: pressestelle@jagdverband.de

Original-Content von: Deutscher Jagdverband e.V. (DJV), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. Februar 2019.

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Categories: Vermischtes

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