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Frühjahrsmüdigkeit – Ayurveda gibt echte Alternativen

 

Ayurveda kennt die Zusammenhänge, wie die Frühjahrsmüdigkeit entsteht und gibt Lösungsansätze, wie man diese vermeidet bzw. zum Verschwinden bringt.

Ausschlaggebend für das Verständnis der ayurvedischen Lehre ist die Konstitutionslehre. Es gibt drei \“Bioenergien\“, mit denen alles im Universum beschrieben ist und mit denen alles auch beeinflusst werden kann.

Diese Bioenergien werden im Ayurveda \“Doshas\“ genannt und mit Eigenschaften beschrieben, die uns auch Aufschluss darüber geben, was zur Harmonisierung von Ungleichgewichten getan werden muss.

Vata-Dosha

Das Vata-Dosha wird u.a. mit den Eigenschaften wie kalt, trocken, windig, wenig Substanz (leicht), beweglich beschrieben. Es ist das Bewegungs-Prinzip.

Pitta-Dosha

Das Pitta-Dosha hat u.a. die Eigenschaften heiß, aktiv, scharf, transformierend, penetrierend. Es ist für den Stoffwechsel (für die Transformation) zuständig. Agni, das Verdauungsfeuer bzw. die Verdauungskraft gehört auch zu Pitta.

Kapha-Dosha

Das Kapha-Dosha hat u.a. die Eigenschaften kalt, feucht, zäh, schwer, träge. Es baut Gewebe auf und ist bei einem Ungleichgewicht mitverantwortlich für die Verschlackung (Amabildung) im Körper.

Haben Menschen ein gutes Agni, so bedeutet das Gesundheit. Die Nahrung kann gut in die einzelnen Bausteine zerlegt und dann im Darm aufgenommen werden. Das sind die Voraussetzungen dafür, dass im Körper diese Stoffe für die körpereigenen, lebenswichtigen Substanzen, die in den Zellen produziert werden, verwertet werden können.

Ist zu wenig Agni da, so entsteht die gegensätzliche Substanz im Körper, die unserer Gesundheit nicht zuträglich ist – und das ist Ama, oder wenn wir es nach unserem westlichen Vokabular beschreiben Übersäuerung des Körpers. Das ist der Beginn von jeder Krankheit.

Die jetzige Zeitqualität – später Winter und beginnendes Frühjahr ist nach Ayurveda dem Kapha zugeordnet.

…und Kapha ist bei den meisten Menschen in dieser Zeit mehr oder weniger stark erhöht, u.a. durch:

gehaltvolleres Essen (Festtage)

vermehrte Aufnahme von Süßigkeiten

zu wenig frisches Obst und Gemüse

deutlich weniger Bewegung

Resultat:

Gewichtszunahme, Verschlackung der Gewebe und Frühjahrsmüdigkeit.

Die Frühjahrsmüdigkeit hat also mehr mit der \“winterlichen\“ Ernährung und mit dem eingeschränkten Lebensstil zu tun, als mit dem Frühling….

Die beginnenden Pitta-Kräfte, die jetzt im Frühjahr wieder steigen, können dabei helfen, diese Ungleichgewichte wieder zu harmonisieren:

Licht:

Licht ist auch dem Pitta zugeordnet. Mehr Licht bekommen wir natürlicherweise schon dadurch, dass die Tage länger werden. Unterstützt werden kann das aber auch dadurch, dass wir mehr im Freien sind – vor allem dann, wenn es hell ist.

Sauerstoff

Sauerstoff ist Leben. Atemübungen, vor allem an der frischen Luft helfen dabei, dass der Körper besser entgiften kann. Dann kann er genügend Energie in den Zellen aufbereiten. Wenn die Zellen mehr Energie produzieren soll, so brauchen diese mehr Sauerstoff, ansonsten würde der Körper noch mehr verschlacken.

Bewegung

Sich regen bringt Segen – Man sollte also jede Gelegenheit nutzen, um sich mehr zu bewegen, vor allem im Freien.

Sicher – auch Yogaübungen helfen, dass der Körper flexibler wird und dass die Zellen wieder besser arbeiten können. Die dazu gehörenden Atemübungen können \“Agni\“ im Körper intensiv aktivieren.

Schlaf

Nach Ayurveda ist der rechte Zeitpunkt des Schlafes wichtig – also nachts. Zwischen 22-23 Uhr ins Bett gehen und morgens bevorzugt vor 6 Uhr aufstehen fördert die Qualität an Erholung im Schlaf, fördert die Entgiftungsarbeit des Körpers und baut Energie auf. Über Tag schlafen und zu spät ins Bett gehen ist kontraindiziert, das fördert die Verschlackung (Amabildung)

Essen

Nach Ayurveda sollte das Essen warm, leicht, und vitalstoffreich sein. Sprossen sind also gut, viele Kräuter und Gemüse und gut gewürzt. Gewürze und Bitterstoffe regen das Verdauungsfeuer an – der Stoffwechsel wird optimiert. Einige Tage tierisch Eiweißfrei zu essen ist auch ganz förderlich.

Trinken

Ayurveda empfiehlt warme Getränke – beginnen kann man also am Morgen nüchtern mit heißem, vorher abgekochten Wasser. Auch Getränke mit scharfem Charakter sind förderlich. Ingwertee gehört dazu: Dafür einfach einige Ingwerscheiben mit kochendem Wasser überbrühen. Wer möchte, kann dann etwas Zitrone und im abgekühltem Zustand etwas Honig zufügen.

Auch ein Kapha-Tee oder der indische Gewürztee (Chai) können helfen, die Verdauungskraft zu stärken.

Entschlackungsmaßnahmen.

Traditionell wird im Frühjahr gefastet – das entschlackt den Körper. Fasten hilft durch die Entlastung bei der Essensaufnahme, dass der Körper sich besser aufs \“Entsorgen\“ also aufs Entschlacken konzentrieren kann.

Im Ayurveda gibt es für das Entschlacken eine ganz besondere Behandlungsfolge: Die Panchakarma Kur. Diese Kur ist mit ihren 3 Phasen genau darauf abgestimmt, die Schlacken (Ama) im Körper erst zu lösen und zu verflüssigen, um sie dann zu den Entsorgungsorganen (Leber, Niere und Lunge zu befördern. Nachdem diese dann ausgeschieden wurden, wird in der letzten Phase der Panchakarma Kur die Gewebe wieder optimal mit neuen lebenswichtigen Nähstoffen versorgt.

Es ist also im wahrsten Sinne des Wortes \“eine Verjüngungskur für die Gewebe\“.

Beschreibung der Panchakarmakur im Rosenschhloss und kostenloses E-Book Panchakarma: den inneren Heiler aktivieren…

Auch die Umstellung der Ernährung ist ein Garant dafür, das der Stoffwechsel wieder aktiviert wird – das gibt mehr Energie.

Im Mai gibt es wieder einen Ayurveda-Kochkurs im Rosenschloss…

Posted by on 30. März 2018.

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Categories: Bilder, Gesundheit & Medizin

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