Fasching inklusiv! Fahrdienst Rumpf (Rolli mobil) und Bernemer Käwwern e.V. gemeinsam für Teilhabe

Frankfurt am Main, 22. Januar 26– Zur Prunk- und Fremdensitzung am 14. Februar in Frankfurt Bornheim ist der hiesige Fahrdienst Rumpf (Rolli mobil) Partner der Bernemer Käwwern e.V.. Beide fördern Teilhabe im Alltag: mobil sein und Freizeitaktivitäten (mit)machen können ist, worauf sie aufmerksam machen. Aufgerufen wird, mutig zu sein, raus und unter Menschen zu gehen, wenn möglich. Es gibt barrierefreie Zugänge, entsprechend gestellte Tische und den Fahrdienst für Menschen mit Beeinträchtigungen. An der Teilnahme Interessierte schreiben bitte eine E-Mail an tickets@bernemer-kaewwern.de, um Tickets zu sichern.
\“Frankfurts Fastnacht ist der Hit, Alle fahr´n und feiern mit!\“ist das Motto, mit dem der Große Rat der Karnevalvereine Frankfurt am Main e.V. in die Kampagne 25/26 geht. “Das passt sehr gut zu unseren Einsätzen für Teilhabe im Alltag und natürlich auch zur Teilhabe beim Feiern”, erklärt Ronny Wächter vom Rolli mobil Fahrdienst Rumpf. www-fahrdients-rumpf.de
“Wir fahren Menschen mit Beeinträchtigung zu ihren Terminen, Blinde zur Arbeit, Rollstuhlfahrer zum Studium, Kranke zur Rehabilitation, Fans ins Waldstadion und gern auch Jeckinnen oder Narren zur Faschingsveranstaltung.” Zu dieser bevorstehenden inklusiven Faschingssitzung am 14.2.26um 19.31 Uhr im Stadtteil Bornheim sind auch Personen mit Beeinträchtigung herzlich eingeladen. Ist eine Begleitung nötig, ist diese kostenfrei dabei.
Die Bernemer Käwwern sind ein traditionsreicher Frankfurter Karnevalsverein, die ihr 90. Bestehen mit buntem Programm feiern werden.
Christian Sollich, Vorstand der Bernemer Käwwern e.V. sagt mit Stolz: “Unser Verein steht für Offenheit, Toleranz, Gleichberechtigung und Inklusion und lebt die Karnevalskultur mit voller Leidenschaft. Mit dem Rolli mobil Fahrdienst Rumpf haben wir nun einen starken Partner, um das Thema Inklusion und barrierefreies Feiern bzw. Teilhabe am Frankfurter Karneval weiter auszubauen.” Lange Zeit waren die Sitzungen geprägt vom Sitzungspräsidenten Thomas Horn, der über 20 Jahre die Veranstaltung geleitet hat. Seit vergangenem Jahr leitet Sitzungspräsident Thomas\“Bäppi\“Bäppler-Wolf die große Prunk- und Fremdensitzung der Bernemer Käwwern.
Karneval ist Lebensfreude und Lebensfreude ist für alle da.
Alexander Bauer, Frankfurter mit eingeschränkter Mobilität, sehr erfahrener Rollstuhlnutzer und jüngstes Vorstandsmitglied bei der Karnevalsgesellschaft Bernemer Käwwern e.V., ist selbst überzeugt:
“Rollstuhlfahrer*innen sollten zu Karnevalssitzungen gehen, weil sie genauso Teil der Feier, der Gesellschaft und des Spaßes sind, wie alle anderen auch. Karneval ist Lebensfreude – und Lebensfreude ist für alle da.”
Er führt acht Punkte auf, warum Menschen im Rollstuhl, Blinde und weitere Personen mit Beeinträchtigungen aufgerufen sind, Fasching mitzumachen. “Es gibt viele gute Gründe, warum Rollstuhlfahrer*innen zur Karnevalssitzung gehen sollten, keiner davon hat mit „trotz Handicap“ zu tun,” so Bauer weiter, “Es hat mit Teilhabe, Freude und lokaler Zugehörigkeit zu tun. Meine Argumente ermutigen auch andere, hoffe ich:”
Karneval gehört allen: Karneval ist ein Fest der Vielfalt. Jede*r darf mitmachen, egal ob zu Fuß, im Rollstuhl, Sehbeeinträchtigt, jung, alt, laut oder leise. Der Grundgedanke: Gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Gemeinschaft&Zugehörigkeit: Karnevalssitzungen schaffen ein starkes Gefühl von Miteinander. Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit anderen Beeinträchtigungen sind willkommen und sollen sich wohl fühlen und dazugehören, wie alle anderen.
Spaß, Humor und Ablenkung: Eine Sitzung bietet Musik, Tanz, Büttenreden, Lachen ohne Ende. Das tut jeder Seele gut – unabhängig von der persönlichen Mobilität
Barrierefreie Veranstaltungen fördern Inklusion: Wenn Menschen mit Beeinträchtigungen teilnehmen, zeigt das Vereinen und Veranstaltern, wie wichtig Barrierefreiheit ist. So verbessert sich die Infrastruktur langfristig für alle
Aktives Teilnehmen statt außen vor zu bleiben: Viele Rollstuhlfahrer*innen möchten genauso feiern wie alle anderen. Durch Anwesenheit wird deutlich, dass Inklusion keine Theorie ist, sie passiert im echten Leben.
Viele Sitzungen sind heute gut erreichbar: Immer mehr Karnevalsvereine achten auf barrierefreie Eingänge, reservierte Rollstuhlplätze, barrierefreie Toiletten und Begleitperson-Regelungen. Das macht es leichter und angenehmer für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Sichtbarkeit verändert die Gesellschaft: Wenn Menschen mit Behinderung selbstverständlich sichtbar sind, werden Vorurteile abgebaut. Karneval ist ein perfekter Ort, um Diversität auf positive Weise zu zeigen.
Kostüme, Kreativität, Mitmachen!: Karneval lebt von Fantasie. Auch im Rollstuhl kann man tolle Kostüme tragen, manche bauen den Rollstuhl sogar kreativ ins Outfit ein, absolute Hingucker!
Über einen Hinweis in Ihrem Medium zu unserem Angebot würden wir uns sehr freuen.
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