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Fallmanager des Jobcenters Mannheim fit gemacht für die Zukunft – Akademische Weiterbildung „Integrationsmanagement im System Arbeit“ sehr erfolgreich

 

MANNHEIM. Einer der erfolgreichsten Weiterbildungs-Studiengänge der unternehmensnahen Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim ist der FIBAA-zertifizierte Kurs „Integrationsmanagement im System Arbeit“. Mitte Juni konnte der Präsident der HdWM, der renommierte Wissenschaftler und Pädagoge, Prof. Dr. Michael Nagy, den 7ten Jahrgang dieses Studienganges verabschieden.

n. Einer der erfolgreichsten Weiterbildungs-Studiengänge ist der Zertifikatskurs ,Integrationsmanagement im System Arbeit‘. Er richtet sich an Mitarbeitende von Jobcentern, die ihre Kunden professionell und nachhaltig in Arbeit integrieren wollen. Dieser berufsbegleitende Studiengang nimmt nicht nur am Hochschulstandort Mannheim, sondern auf dem gesamten deutschen Bildungsmarkt eine besondere Position ein. In Fachkreisen spricht man von der ,neuen Mannheimer Schule‘ in der Jobcenterausbildung\“. Das Jobcenter Mannheim gehe damit einen besonders nachhaltigen Weg der Mitarbeiterqualifizierung.

Flexibles Reagieren am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt künftig noch wichtiger

Trotz eines sehr gut funktionierenden Arbeitsmarktes in Deutschland stehen die Arbeitsagenturen und Jobcenter vor großen Herausforderungen. Um auch künftig flexibel am Markt reagieren zu können, wird die qualifizierte Fortbildung von Mitarbeitenden in Beratung, Vermittlung und Fallmanagement bei den Jobcentern immer wichtiger. Das dazu genau passende Studienangebot hält die HdWM mit dem Zertifikatskurs „Integrationsmanagement im System Arbeit“ vor.

„In einer Zeit mit derart tiefgreifenden Änderungen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sind die Herausforderungen immens. Auf Themen wie Fachkräftemangel, Ausbildungsstruktur, Interkulturelles und Industrie 4.0 müssen zukunftsorientierte Antworten gegeben werden. Schon heute drängen mehr Bachelors auf den Arbeitsmarkt als Absolventen von IHK und Handwerkskammer“, so Nagy weiter. Die Studierenden erwerben gleichermaßen Methoden- wie Sozialkompetenz sowie die Fähigkeit, durch Beziehungen Ziele zu erreichen. Es gelte, losgelöst von der Amtssprache, eine verständliche Sprache anzuwenden und die unterschiedlichen kulturellen Gegebenheiten in der Vita der Kunden im Auge zu behalten.

Christian Scheller: Mehrere 100 Stunden in Projektarbeiten und Prüfungen investiert

Christian Scheller, Studiengangsleiter im Studiengang Integrationsmanagement: „Ein Brückenglied zu sein für Menschen in schwierigen Lebenslagen erfordert Empathie, Elan, Kompetenz und Beharrlichkeit. Das im Studium neu hinzu gewonnene know how wird seine Wirkung nicht verfehlen“. Scheller verwies darauf, dass die Berufsbilder im Jobcenter nicht reglementiert seien und dort Menschen mit ganz unterschiedlicher Vorbildung und Kenntnisstand arbeiten, was durchaus Auswirkungen auf die Wirksamkeit der Arbeitsweisen habe. Die Studierenden können jetzt mit Stolz sagen, sie haben diesen Job gelernt und sich professionell vorbereitet. Mehrere 100 Stunden wurden in Seminare, Projektarbeiten und Prüfungen investiert, nun sei man dem großen Ziel nähergekommen: Menschen bei ihrer Integration professionell zu unterstützen.

Jobcenter Mannheim eines der erfolgreichsten und innovativsten in Deutschland

Scheller weiter: „Der Studiengang Integrationsmanagement ist die einzige Weiterbildung bundesweit, die Vermittler, Berater und Fallmanager auf Hochschulniveau weiterbildet. Das JC Mannheim gehört zu den erfolgreichsten und innovativsten in Deutschland. In den letzten sieben Jahren wurden alle Fallmanager der Stadt Mannheim durch die HdWM auf ihren Job vorbereitet. Und die Stadt Mannheim belohnt diesen außergewöhnlichen Einsatz, denn: wer die Fallmanagerweiterbildung durchläuft, wird befördert“. Nebenbei zu erwähnen sei, dass sich unter den besten drei AbsolventInnen zwei mit Kleinkind befanden – sehr erfreulich.

Hermann Genz: „Ich habe großen Respekt und Hochachtung vor dieser Leistung“

Der Leiter Fachbereich Arbeit und Soziales bei der Stadt Mannheim, Hermann Genz, sagte: „Ich habe größten Respekt und Hochachtung vor Ihrer Leistung, auch was die zusätzliche zeitliche Belastung anbetraf. Mein Dank geht an die HdWM, mit der wir seit Jahren vertrauensvoll und erfolgreich zusammenarbeiten. Dass es sich bei dieser Akademischen Weiterbildung um ein sinnvolles ,Investment‘ handelt, das Mehrwert für alle Beteiligten schafft, liegt auf der Hand. Das Jobcenter steht auch in Zukunft vor großen Herausforderungen. Mit gut ausgebildetem Fachpersonal wollen wir dieser Herausforderung begegnen. Und dass wir, gemeinsam mit der HdWM, das Personal selbst fortbilden, erweist sich nun als zukunftsorientierte und weitblickende Maßnahme“.

Im Weiteren ging Genz auf drei Fragen ein: 1. Was hat das Jobcenter davon, dass Sie sich derart „quälen“? Das JC profitiert enorm davon, allein schon dadurch, dass es die Projektarbeiten der Absolventen in Praxis anwenden kann. 2. Was haben die Kunden von der Weiterqualifizierung? Nun, die Kunden bekommen einen noch besseren Service, denn eine Top-Qualifizierung beeinflusst auch die Qualität der Beratung. 3. Was haben die Absolventen persönlich davon? Das berufliche Fortkommen, einhergehend mit einer Erhöhung der Bezüge, wirken sich sicher motivierend auf das Leistungsvermögen der Absolventen aus.

Genz abschließend: „Optimismus kommt von Optimieren! Und Sie alle befinden sich mitten in diesem Prozess, der Sie in die Lage versetzt, mit Effizient und Effektivität, gepaart mit Empathie und Wertschätzung, den Kunden einen noch besseren Service zu bieten“.

Bernhard Kammer und Alexandra Lohrer stellten in starken Vorträgen ihre Abschlussarbeiten vor

Absolvent Bernhard Kammer verdeutlichte in seinem Vortrag die Kooperationsstruktur im Hilfssystem Berufsberatung. Er untersuchte, wie in der Praxis die Zusammenarbeit zwischen Jobcenter und Berufsberatung weiter optimiert werden kann und gerade junge Kunden von einer guten Netzwerkarbeit profitieren. Alexandra Lohrer beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit damit, wie das so genannte Absolventenmanagement verbessert werden kann. Qualifizierung ist für die Jobcenter das kostenintensivste aber auch wirksamste Instrument. Durch eine enge Begleitung und rechtzeitige Vermittlung gegen Ende der Maßnahmen könne diese Wirksamkeit weiter gesteigert werden.

Katrin Dillinger: Kurse an Bedarfen und Wünschen der Auftraggeber ausrichten

Der Fokus dieses Zertifikatskurses liege auch künftig in der Entwicklung von Problemlösungsfähigkeiten, die zur Umsetzung integrativer Aufgaben, qualitativ hochwertiger Beratungsgespräche und zur Steuerung von Integrationsprozessen entscheidend seien. „Die Konzeption der diversen Kurse wird jeweils an den Bedürfnissen und Wünschen der Auftrag gebenden Institutionen, -und Trägern ausgerichtet“, sagt Katrin Dillinger, an der HdWM für die Akademische Weiterbildung zuständig.

Wolfgang Dittmann unterstützt Konzept der Akademischen Weiterbildung der HdWM

Die HdWM ist in privater Trägerschaft, Mehrheitsgesellschafter der Internationale Bund (IB), einer der großen freien Bildungsträger in Deutschland. Der Geschäftsführer der HdWM, der Hochschulmanager Wolfgang Dittmann, der auch Chef der gemeinnützigen Gesellschaft für interdisziplinäre Studien mbH (GIS) des IB ist, lässt in seinem in seinem Grußwort übermitteln: „Die fünf Bachelor- und zwei Masterstudiengänge der HdWM sind für den IB, der im Bundesgebiet mehrere Hochschulen betreibt, eine sehr gute Ergänzung seines vielfältigen Bildungsportfolios. Die Akademische Weiterbildung der HdWM, die von Katrin Dillinger seit Jahren erfolgreich gemanagt wird, genießt einen hervorragenden Ruf und wird auch beim IB sehr geschätzt“.
Text: Franz Motzko

Posted by on 27. Juni 2018.

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Categories: Bilder, Bildung & Beruf

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