Fördermittel aus Regionalem Entwicklungsfonds für Funkerberg und Radweg zwischen Grünau und Eichwalde

1. Königs Wusterhausen\“städtebaulicher Rahmenplan Funkerberg\“
2. Der Bezirk Treptow-Köpenick mit der Gemeinde Eichwalde\“interkommunale Radwegeverbindung Grünau – Eichwalde – Zeuthen\“inkl. Reinigung, 3D-Vermessung, Hebung von Pflastersenken und Fräsen der Kopfsteinpflasterstraße.
Michaela Wiezorek, Bürgermeisterin der Stadt Königs Wusterhausen, freut sich über die Zuwendung:\“Der Funkerberg bietet große Chancen für die Entwicklung unserer Stadt. Mit den Fördermitteln können wir die nächsten planerischen Schritte gehen und die Voraussetzungen schaffen, damit aus Ideen konkrete Projekte werden. Gleichzeitig zeigt die Förderung, dass interkommunale Zusammenarbeit einen echten Mehrwert für die Region schafft.\“
Die Fördermittel für den Radweg zwischen Grünau und Eichwalde sind dagegen eine Investition in ein konkretes Bauvorhaben. Eine für Radfahrerinnen und Radfahrer schlecht zu fahrende Pflasterstraße wird ertüchtigt: Das Kopfsteinpflaster soll gefräst werden. Damit kann sich die bereitsvorhandene Straße als gut befahrbarer Radweg etablieren. Für Dr. Claudia Leistner, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt im Bezirk Treptow-Köpnick, ist das eine sinnvolle Förderung:\“Das Stärken des Umweltverbundes ist uns im Bezirk ein wichtiges Anliegen. Dieses Projekt zeigt zugleich, wie interkommunale Zusammenarbeit erfolgreich gelingen kann. Gemeinsam mit der Gemeinde Eichwalde verfolgen wir bereits seit längerer Zeit das Ziel, diese wichtige Radverbindung zu verbessern. ImZuge der Maßnahme wird unter anderem die bislang durch Kopfsteinpflaster erschwerte Befahrbarkeit der Strecke verbessert. Damit schaffen wir ein konkretes Angebot für eine nachhaltige und alltagstaugliche Mobilität über die Bezirks- und Landesgrenze hinweg. Unser Ziel ist es, die Baumaßnahme bis zum Jahresende abzuschließen und den Radweg für die Nutzerinnen und Nutzer freizugeben.\“
Aus Sicht der Akteure des Dialogforums stehen beide Vorhaben beispielhaft für den gemeinsamen Willen, die Flughafenregion aktiv weiterzuentwickeln. Finanziert werden sie aus Mitteln der kommunalen Haushalte, die den Regionalen Entwicklungsfonds speisen – eine in Brandenburg einzigartige Förderinstitution. In der Sitzung wurde deutlich, dass die Kommunen damit Eigeninitiative zeigen und gezielt Projekte unterstützen, die die Lebensqualität in der Region verbessern. Auch im kommenden Jahr werden über den Regionalen Entwicklungsfonds Fördermittel an die in der KAG zusammengeschlossenen Kommunen vergeben. Mit Interesse blicken die Beteiligten auf die kommenden Antragsrunden und die Projekte, die daraus entstehen werden.
Regionaler Entwicklungsfonds Flughafenregion Berlin Brandenburg
Der Regionale Entwicklungsfonds ist ein Projekt des Dialogforums. Sechs brandenburgische Kommunen (Blankenfelde-Mahlow, Eichwalde, Großbeeren, Königs Wusterhausen, Ludwigsfelde, Schönefeld und Schulzendorf) sowie der Berliner Bezirk Treptow-Köpenick finanzieren den Fonds seit drei Jahren. Das jährlich zur Verfügung stehende Budget liegt bei deutlich über 100.000 Euro. Die den Fonds finanzierenden Kommunen können sich mit Projekten bewerben. Eine Jury wählt Projekte aus. Diese müssen u.a. von mindestens zwei Kommunen gemeinsam umgesetzt werden und einen Mehrwert für die Flughafenregion schaffen.
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