Fünf Jahre nach der Flut: Wiederaufbau und Unterstützung für 800.000 Betroffene – trotz Hürden

\“An vielen Stellen ist gesetzlich auch fünf Jahre nach der Katastrophe nicht eindeutig geregelt, ob und in welchem Umfang Hilfsorganisationen Betroffenen in Deutschland helfen dürfen. Das hat unsere Arbeit nach der Flut erheblich erschwert\“, sagt Dirk W. Pieck. Hier gebe es dringend Reformbedarf – auch, um für zukünftige Ereignisse gewappnet zu sein. Trotzdem sei Helps Bilanz insgesamt positiv:\“Dank der Unterstützung zahlreicher Spender:innen konnten wir Hunderttausende Menschen nach einer der schwersten Naturkatastrophen der deutschen Nachkriegsgeschichte über Jahre hinweg unterstützen.\“
Chronologie der Hilfe:\“Wir hatten nichts mehr\“
Unmittelbar nach der Katastrophe versorgte Help Betroffene und Helfende mit Trinkwasser und warmen Mahlzeiten. Darüber hinaus stellte die Organisation Werkzeug und Geräte für Aufräumarbeiten bereit. In den Folgejahren unterstützte Help eine Vielzahl sozialer Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten sowie Fördervereine von Feuerwehr und THW beim Wiederaufbau.
\“Die Schule lag direkt neben der Ahr und war damit eine der am schwersten betroffenen Schulen in der Stadt\“, erzählt Katrin Römermann, Schulleiterin der Levana-Förderschule in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach der Flut unterstützte Help dabei, die neuen Standorte mit Materialien auszustatten, um den Schüler:innen zeitnah wieder eine Teilhabe am Unterricht zu ermöglichen.\“Wir hatten kein Buch, kein Heft, keinen Stift, nichts mehr. Unsere Schülerschaft ist körperlich und geistig beeinträchtigt. Die Spenden von Help unterstützen unsere Schüler:innen in der Selbstständigkeit\“, so Römermann.
Ein weiterer Schwerpunkt der Hilfe lag auf psychosozialen Angeboten für Kinder, Erwachsene und Senior:innen. Darunter auch die Kinderreitprojekte\“4 Hufe zum Glück\“und\“Stallkinder\“.\“Dank der Förderung konnten wir tiergestützte Angebote für Kinder aus der Region umsetzen und ihnen in einer schwierigen Zeit positive Erlebnisse sowie neue Stärke schenken\“, berichtet Projektleiterin Doris Hein.\“Nach fünf Jahren Fluthilfe geht unser größter Dank an die Zivilgesellschaft: Die unzähligen Spender:innen, Ehrenamtler:innen und Partner vor Ort, die unsere Hilfe überhaupt erst möglich gemacht haben. Sie sind die wahren Helden der Flutkatastrophe\“, sagt Pieck.
Für weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an presse@help-ev.de oder telefonisch an +49 (0)173 2790 438 / +49 (0)173 7107454.
Hier stellen wir auch für die redaktionelle Verwendung kostenfrei Bild- und Videomaterial zur Verfügung unter Angabe des Copyrights\“Help – Hilfe zur Selbsthilfe\“/ oder dem genannten Copyright am Dateinamenende. (http://gofile.me/6YmCh/hI1P1ilSv)
Help – Hilfe zur Selbsthilfe
Online spenden (https://www.help-ev.de/spenden/)
Mehr Infos (https://www.help-ev.de)
Stichwort: Wo es am nötigsten ist
IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
Commerzbank Köln
Pressekontakt:
Help – Hilfe zur Selbsthilfe
Help-Presseteam
Adenauerallee 131a
53113 Bonn
Mobil: +49 (0) 173 2790 438/ +49 (0) 173 710 74 54
E-Mail: presse@help-ev.de
www.help-ev.de
Original-Contentvon: Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.,übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.