Ex-HSV-Spieler Bega erstattet Strafanzeige und reicht Klage ein:„HSV Hausverbot ist eine Lachnummer–der Verein schweigt“

Am 3. März 2026 erhielt Bega ein Hausverbot für das Volksparkstadion, die Trainingsanlagen und die Nachwuchsakademie des HSV – gültig bis zum 31. Dezember 2026. Die Begründung des Vereins: „Nach unserem Kenntnisstand“ habe Bega „Drohungen“ gegenüber Sicherheitskräften ausgesprochen.
Konkrete Beweise, Zeugen oder einen Vorfall benennt der HSV nicht. Eine Anhörung vor Erlass des Verbots fand nicht statt.
Bega weist die Vorwürfe entschieden zurück und hat dies mit einer eidesstattlichen Versicherung bekräftigt. „Ich habe nie jemanden bedroht. Das ist eine Schutzbehauptung, um ein rechtswidriges Hausverbot zu rechtfertigen“, so Bega.
Falsche Behauptungen und gelöschte Chats
In dem Schreiben behauptet der HSV zudem, Bega stehe in„keinem privaten oder geschäftlichen Kontakt“ zu Personen des Vereins. Diese Darstellung ist nachweislich falsch: Bega war jahrelang Spieler des HSV, ist als Spielerberater im Geschäft und legte dem Gericht unter anderem Chatverläufe mit dem aktuellen HSV-Frauen-Trainer Eren ?en vor, der ihm über Monate hinweg Herz-Emojis schickte, Karten anbot und „Wir sehen uns“ schrieb. Nach Bekanntwerden des Hausverbots löschte ?en seine Nachrichten.
Keine Reaktion auf Widerspruch
Am 15. März 2026 legte Bega formellen Widerspruch ein, verwies auf die Strafanzeige (Aktenzeichen der Polizei Hamburg: 014/1K/0166075/2026) und forderte den HSV zur Aufhebung des Verbots auf. Der Verein reagierte bis heute nicht.
Gericht und Polizei ermitteln
Bega hat inzwischen:
Strafanzeige wegen Verleumdung (§ 187 StGB) gestellt,
eine eidesstattliche Versicherung abgegeben,
beim Amtsgericht Hamburg Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt,
und parallel die Medienüber den Fall informiert.
„Der HSV versucht, mit einem haltlosen Hausverbot meine berufliche Existenz als Spielerberater zu treffen. Ich habe alles getan, um den Fall zu klären – der Verein schweigt. Jetzt müssen Gericht und Staatsanwaltschaft entscheiden“, so Bega.
Hintergrund: Korruptionsskandal Tah
Bega steht seit Jahren im Zentrum eines Justizskandals um Nationalspieler Jonathan Tah. Er wirft der Staatsanwaltschaft Köln und dem Amtsgericht Leverkusen vor, ein gefälschtes Strafverfahren gegen ihn inszeniert zu haben, um eine berechtigte Zivilklage zu untergraben. Beweise dazu liegen vor. Der HSV sei über diese Vorgänge seit langem informiert.
Bega abschließend: Im Fußballgeschäft spielen sich die Leute auf wie Popstars, dass ist einfach nur lächerlich. Ich werde aber alle auf den Boden der Tatsachen zurückbringen. Die Leute um den Verein benutzen, dass Wappen und vorgebliche Strahlkraft, um eigene Interessen durchzusetzen. Den Zirkus können Sie mit anderen abziehen, seit mehreren Jahren fährt der HSV zweitgleisig, dass kann und darf es nicht sein!
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