EU-Forschungsgelder für GISTEX
Gemeinsam mit zahlreichen Wissenschaftlern werden in der Gistex-Niederlassung in Weimar Methoden entwickelt, um die anspruchsvollen Thüringer Böden mithilfe ökologisch unbedenklicher Gistex-Additive besser verdichten zu können. Das Ziel: Den Straßenbau in Thüringen schneller und preiswerter zu machen. Jetzt wird auch Europa auf dieses Projekt aufmerksam. Das vom Freistaat Thüringen im Rahmen eines FTI-Programmes (Forschung, Technologie und Innovation) unterstützte Projekt bekommt ab sofort Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Mit der Gistex-Technologie könnte der Straßenbau auch in ganz Deutschland vor einem Paradigmenwechsel stehen: massive Einsparungen bei den Baukosten – ohne Kompromisse bei der Tragfähigkeit und Haltbarkeit. In Zeiten klammer öffentlicher Kassen kann das Gistex-Verfahren damit zu einem echten Gamechanger werden. Besonders geeignet ist das GISTEX- Verfahren aufgrund der unkomplizierten und schnellen Umsetzung für die Wege-Infrastruktur von Gemeinden und Städten.
Einige Projekte werden mittlerweile in ganz Deutschland von dem Erbacher Unternehmen umgesetzt. So sanierte es vor Kurzem im thüringischen Buttstädt einen 250 Meter langen Radweg. Nach konventioneller Bauart hätte die Gemeinde etwa 80.000 Euro Steuergelder dafür verwenden müssen. Jetzt kostete die (an einem Tag umgesetzte), ebenso haltbare und zudem ökologischere GISTEX-Variante nur etwa 53.500 Euro. Einsparungen, die unter anderem dadurch erzielt wurden, dass kein Bodenaustausch erforderlich war.
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