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ESG-Patente – weiße Flecken in der Unternehmensbeurteilung

\“Vor allem In der Finanzwelt spielen ESG-Richtlinien – Environment Social Governance – für das eigene Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle zur Investorengewinnung\“, erklärt Dr. Dierk-Oliver Kiehne, Geschäftsführer der auf Patentbewertung spezialisierten InTraCoM GmbH in Bonn. \“Es gibt zwar Agenturen, die ESG-Ratings oder ESG-Scores generieren\“, sagt er. \“Aber die technologische Seite in Bezug auf Innovationen, sichtbar in den Patenten, das wird so gut wie nie berücksichtigt.\“ Bestenfalls würden solche Patentanmeldungen einfach gezählt, so Kiehne, aber dieses Summieren sei in jedem Fall nicht hinreichend präzise. \“In einer aktuellen Studie haben wir signifikante Unterschiede nachgewiesen\“, betont Kiehne.

1518 Patent-Klassen identifiziert

Für die Studie identifizierte die InTraCoM 1518 Patentklassen. Diese Klassen beschreiben die mehr oder weniger nachhaltige Wirkung oder zumindest den Einfluss auf ESG oder zeigen wichtige Voraussetzungen für nachhaltige Technologie. Dabei wurde auch unterschieden zwischen nachhaltigkeitsrelevanten Technologien und sogenannten \“Enablern\“, die entsprechende Technologien erst möglich machen oder begünstigen. \“Mithilfe unserer IP-BI-Patentbewertungsdatenbank haben wir für alle diese Patentfamilien den jeweiligen Gesamtwert berechnet und diesen über die letzten elf Jahre statistisch verglichen. Das Ergebnis ist überraschend!\“

Wie Kiehne ausführt, gibt allein die Menge der Anmeldungen keinen Aufschluss über den wahren Wert von ESG-Patenten. Kiehne: \“ESG-Patente scheinen nach unserer Analyse mit den Jahren immer wertvoller zu werden – und das kann den Unternehmenswert nachhaltig verbessern, und zwar buchstäblich.\“

Die Studie steht zum Download (PDF) zur Verfügung unter:

https://www.intracomgroup.de/studien

Posted by on 27. Juni 2019.

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Categories: Vermischtes

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