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Erstickungsgefahr: Viele Kinder bekommen zu früh feste Nahrung

Viel zu oft müssen kleine Kinder in die
Notaufnahme einer Klinik, weil sie kleine, sehr feste Nahrung in die
Luftröhre bekommen haben. Prof. Dr. Susanne Lau, Leiterin der Sektion
für Pädiatrische Allergologie und Pneumologie am Berliner
Universitätsklinikum, führt das im Apothekenmagazin \“Baby und
Familie\“ darauf zurück, dass vielen Kindern zu früh feste Nahrung
gegeben wird. \“Wenn sie noch keine oder wenige Backenzähne haben –
diese kommen in der Regel nicht vor dem ersten Geburtstag -, können
sie sowieso keine stückige Nahrung zerkleinern.\“ Lau zufolge eignen
sich harte, sehr feste Lebensmittel wie Nüsse grundsätzlich nicht für
Kinder unter drei Jahren und ungeschälte, kleine Apfelteile und klein
geschnittene Möhren nicht für Kinder unter zwei Jahren. Wenn Eltern
ihre Kinder an feste Nahrung gewöhnen wollen, wie etwa beim Trend
\“Baby Led Weaning\“, empfiehlt Lau, weiche Lebensmittel zu geben, zum
Beispiel Avocado, gekochtes Gemüse und weiche Getreideprodukte.

Die meisten Vorfälle passieren laut Lau beim Abendbrot. \“Dann sind
die Kinder besonders müde, regen sich schnell auf und atmen oft einen
Teil ihrer Nahrung ein.\“ Vieles davon könnten sie nicht abhusten, und
es lande in den Atemwegen. Wichtig sei, immer in Ruhe zu essen – am
besten im Sitzen, notfalls auch mal im Stehen. \“Beim Herumlaufen,
etwa auf dem Spielplatz, sollten Kinder nichts zu essen bekommen.\“

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Apothekenmagazin \“Baby und Familie\“ 5/2018 liegt aktuell in den
meisten Apotheken aus.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Baby und Familie, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 30. Mai 2018.

Categories: Vermischtes

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