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Erster Patient in klinischer Phase I/II-Studie mit T-Zell-Rezeptor-Therapie MDG1011 behandelt

Die Medigene AG, ein auf die
Entwicklung von T-Zell-gerichteten Krebstherapien fokussiertes,
börsennotiertes Unternehmen, gibt bekannt, dass der erste Patient mit
multiplem Myelom im Rahmen der klinischen Phase I/II-Studie
CD-TCR-001 in der Universitätsklinik Erlangen mit der
T-Zell-Rezeptor-Therapie MDG1011 behandelt wurde. Der mehrfach
vorbehandelte Patient befindet sich nun in der Nachbeobachtungsphase.
Insgesamt sollen 92 Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML),
myelodysplastischem Syndrom (MDS) oder multiplem Myelom (MM)
eingeschlossen werden.

Mit der T-Zell-Rezeptor-basierten adoptiven T-Zell-Therapie
(TCR-T) kommt nach der CAR-T-Zell-Therapie die nächste Generation
innovativer T-Zell-Therapien in die klinische Phase. Die neue
Technologie zielt darauf ab, körpereigene T-Zellen des Patienten mit
rekombinanten tumor-spezifischen T-Zell-Rezeptoren (TCRs)
auszustatten. Dazu werden T-Zellen der Patienten durch Leukapherese
gewonnen und ex vivo mit rekombinanten TCRs versehen, die gegen
spezifische Tumorantigene gerichtet sind. Die TCR-modifizierten
T-Zellen, die den Patienten als Einmalinfusion appliziert werden,
sollen nun in der Lage sein, maligne Zellen zu erkennen und wirksam
zu zerstören. Anders als CAR-T-Zellen erkennen TCR-Ts grundsätzlich
auch intrazelluläre Zielstrukturen der Tumorzellen und bieten dadurch
mehr Ansatzpunkte für eine individualisierte Immuntherapie.

Die Sicherheit und Durchführbarkeit der Behandlung mit MDG1011,
dem ersten TCR-T-Kandidaten von Medigene, wird nun erstmals in der
Phase I/II-Studie CD-TCR-001 in den Indikationen AML, MDS und MM
geprüft. Die Studie CD-TCR-001 ist die erste klinische Studie, die
mit TCR-T in Deutschland durchgeführt wird. Bei Immuntherapie mit
MDG1011 erkennen die modifizierten TCR-Ts das Antigen PRAME
(PReferentially expressed Antigen in MElanoma), das auf vielen
soliden Tumoren, aber auch Leukämie- und Lymphomzellen exprimiert
wird.

Im Rahmen des Screenings der Studie werden die Patienten zunächst
auf den passenden HLA-Status (HLA-A*02:01) untersucht und daraufhin,
ob ihre Tumorzellen das Antigen PRAME (PReferentially expressed
Antigen in MElanoma) aufweisen. Sind diese Grundvoraussetzungen sowie
weitere Einschlusskriterien erfüllt, kann der Patient in die Studie
aufgenommen werden.

Die vollständige Pressemitteilung von Medigene finden Sie unter
http://tiny.cc/fkqn3y

Pressekontakt:
Julia Hofmann, Dr. Robert Mayer
Medigene AG
Lochhamer Straße 11
82152 Planegg-Martinsried
Telefon: +49-89-200033-3324
Fax: +49-89-200033-2920
E-Mail: j.hofmann(at)medigene.com; r.mayer(at)medigene.com
www.medigene.de

Original-Content von: Medigene AG, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. Februar 2019.

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Categories: Forschung & Entwicklung

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