Erinnerungen an Schlesien: Anthologieprojekt sucht persönliche Geschichten, Rezepte undÜberlieferungen

Neben erzählerisch ausgearbeiteten Beiträgen sind auch fragmentarische Texte, kurze Notizen oder skizzenhafte Erinnerungen erwünscht. Das Projekt versteht Erinnerung bewusst nicht als abgeschlossene Erzählung, sondern als etwas, das oft bruchstückhaft, lückenhaft oder nur indirekt überliefert ist.
Die Anthologie richtet sich ausdrücklich nicht nur an erfahrene Autorinnen und Autoren. Angesprochen sind alle Menschen, die Erinnerungen bewahren möchten – unabhängig davon, ob sie selbst in Schlesien gelebt haben, familiäre Wurzeln dort besitzen oder Geschichten aus dem Familienkreis weitertragen. Auch Texte, dieauf Erzählungen von Eltern oder Großeltern beruhen, sind ausdrücklich erwünscht. Gerade diese überlieferten Stimmen sollen einen Platz finden, bevor sie verloren gehen.
Schlesien soll in den Beiträgen in irgendeiner Form erkennbar sein: als konkreter Ort, als biografischer Bezugspunkt, als kultureller Hintergrund oder als überlieferte Erinnerung. Die Perspektiven sind dabei offen. Die Anthologie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Idealisierung, sondern versteht sich alsSammlung individueller Zugänge, Erfahrungen und Überlieferungen. Unterschiedliche Sichtweisen, Brüche und Widersprüche sind Teil des Konzepts.
Das Projekt möchte Menschen zusammenbringen, die Schlesien im Gedächtnis tragen – sei es durch eigenes Erleben, familiäre Überlieferung oder kulturelle Prägung. Vereine, Initiativen und Institutionen, die sich mit schlesischer Geschichte, Kultur oder Erinnerung befassen, sind eingeladen, ihreMitglieder und Interessierten auf das Anthologieprojekt aufmerksam zu machen und zur Mitwirkung zu ermutigen.
Categories: Allgemein
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