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Erfolgsfaktor Mitarbeitermotivation

 

Dies haben auch die Diakonie Werkstätten Halberstadt gGmbH erkannt. Die Einrichtung hat den Auftrag, Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsleben zu ermöglichen. Sie fördert, beschäftigt und betreut in kleinen Gruppen mittels individuell geeigneter Arbeitsaufgaben etwa 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die geistig, psychisch, seelisch, sinnes- oder mehrfach behindert sind. Diese Mitarbeiter werden von 70 Gruppenleitern umsorgt. Als eine staatlich anerkannte Einrichtung ist die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Beeinträchtigung in ihrem Rehabilitationsprozess und ihren persönlichen Leistungserfolgen das Wichtigste.

„Was können wir noch für die Motivation unserer Mitarbeiter/innen tun?“ fragte Sandra Giebel, die Geschäftsführerin der Einrichtung den geschäftsführenden Gesellschafter der elpa consulting, Horst Emde. Die Idee zu einer Motivationsinitiative im Rahmen der alljährig stattfindenden Weiterbildungstage der Einrichtung war geboren und die elpa consulting erhielt den Auftrag die Motivationsfaktoren und –indikatoren vor Ort zu untersuchen.

Zu Beginn der Projektarbeit wurden strukturierte Interviews mit ca. 70 Mitarbeiter/innen an zwei Tagen durch zwei Analytiker der elpa consulting durchgeführt. Nach der Bestandsaufnahme wurden die Ergebnisse durch die elpa-Experten ausgewertet und aufbereitet und anschließend in einer Mitarbeiterversammlung allen sehr gut nachvollziehbar präsentiert.

„Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass die Mitarbeiter/innen der Einrichtung die Maßnahme begrüßten und rege an der Befragung teilgenommen haben“, so Frau Giebel.

Am dritten Tag wurden die Führungskräfte der einzelnen Standorte in einem Workshop dazu angehalten, sich mit dem Thema Motivation auseinanderzusetzen. Unter Anleitung der elpa-Experten wurden Motive als wichtige Antriebskraft für Motivation erarbeitet. In der Vorbildfunktion als Führungskraft steht das Erkennen und Ergründen der eigenen Motive, die persönliche Einstellung und Begeisterung an erster Stelle. Erst danach werden die Motive der Mitarbeiter/innen ergründet. Wer andere gut motivieren und führen will muss sowohl die eigenen als auch die Motive der anderen kennen und verstehen. Um diese Eigenschaften zu ergründen benötigen Führungskräfte sehr viel Empathie.

Die Definition lt. Wikipedia: „Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden – Volition ist die bewusste, willentliche Umsetzung von Zielen und Motiven in Resultate“.

Sobald die Motive identifiziert und als Ziele definiert sind, müssen daraus abgeleitete Absichten in die Tat umgesetzt werden. Dies geschieht durch die Willenskraft bzw. die sogenannte Volition. Ohne Volition bleiben Motive Wünsche. Sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter/innen benötigen ein Mindestmaß an Umsetzungskompetenz mit der nötigen Volition, um Ziele zu erreichen.

Im Anschluss an den theoretischen Teil des Workshops wurden praktische Übungen in Form von Gruppenarbeit durchgeführt. Die Teilnehmer/innen wurden aufgefordert konkrete Ansätze für die Werkstätten zu erarbeiten. Alle Gruppen haben Ihre Ergebnisse präsentiert und in einer Schlussdiskussion wurden erste Lösungsansätze erarbeitet und protokolliert. Jetzt sind die Führungskräfte aufgefordert das Erarbeitete in Ihren Abteilungen mit ihren Mitarbeiter/innen umzusetzen.

Abschließendes Zitat von Frau Giebel:
„Wir sind gespannt, wie der Erkenntniszuwachs nachhaltig bei uns wirken und in der Praxis eingesetzt wird. Ich bin überzeugt, dass unsere Führungskultur durch die Maßnahme geprägt ist und wir besser gewappnet für die Herausforderungen der Zukunft sind.“

Autor: Horst Emde (elpa-consulting)

Posted by on 10. April 2019.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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